Menschen mit Behinderungen auch sprachlich nicht diskriminieren
Menschen mit Behinderungen auch sprachlich nicht diskriminieren
(pressrelations) - Der Bundesrat möchte einen Beitrag zum respektvolleren Umgang mit Behinderten leisten. Aus diesem Grund hat er heute die Bundesregierung aufgefordert, in den einschlägigen Bundesgesetzen den Begriff "behinderte Menschen" durch "Menschen mit Behinderungen" zu ersetzen.
Zur Begründung führt der Bundesrat aus, dass der Begriff des behinderten Menschen in weiten Teilen der Gesellschaft, gerade aber von den Menschen mit Behinderungen selbst als diskriminierend empfunden werde, weil er diese Menschen sprachlich auf ihre Behinderungen reduziert. Dieser Tatsache sei insbesondere auch in der Gesetzessprache einschlägiger Bundesgesetze Rechnung zu tragen, um im gesellschaftlichen und politischen Leben einen Prozess des Umdenkens zu initiieren und zu beschleunigen.
Kontakt:
Bundesrat
Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Besucherdienst, Eingaben
Leipziger Straße 3-4
10117 Berlin
Telefon: 030 18 9100-0
Fax: 030 18 9100-198
E-Mail: internetredaktion(at)bundesrat.de
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 16.12.2011 - 17:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 542010
Anzahl Zeichen: 1273
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und MedienresonanzanalysenDiese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Nur einen Tag nach dem Bundestag hat auch der Bundesrat dem Vermittlungsvorschlag vom 14. Oktober 2015 zur Finanzierung des Regionalverkehrs zugestimmt. Das geänderte Gesetz wird nun dem Bundespräsidenten zur Unterschrift zugeleitet und kann zum ...
Der Bundesrat wählte am 16. Oktober 2015 aus dem Kreis der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder seinen neuen Präsidenten. Die Wahl erfolgte nach einer festgelegten Reihenfolge. Turnusgemäß übernimmt in diesem Jahr der sächsisch ...
In dem langjährigen Streit zwischen Bund und Ländern um die Finanzierung des Regionalverkehrs erzielte der Vermittlungsausschuss am 14. Oktober 2015 nach mehrstündigen Beratungen einen Kompromiss.
Für das Jahr 2016 erhöht der Bund die so ge ...