Erweiterungsbau der AWO SANO-Mutter-Kind-Klinik Kühlungsborn eingeweiht
(pressrelations) - Der Erweiterungsbau der AWO SANO-Mutter-Kind-Klinik 'Strandpark' im Ostseebad Kühlungsborn wurde am 7. Dezember eingeweiht. Mit Unterstützung des Bundesfamilienministeriums und des Deutschen Hilfswerks hat die AWO SANO gGmbH an ihrem Standort Kühlungsborn 5,2 Mio. Euro investiert und damit zusätzlichen Platz für 40 Mutter, Väter und Kinder geschaffen. Insgesamt verfügt die Klinik damit über Platz für 120 Patientinnen und Patienten.
AWO SANO-Geschäftsführer Michael Bauer und Klinikleiterin Ilka Granzow begrüßten u.a. Gabriela von der Aa, stellv. Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, Anne Hoffmann-Krupatz für den Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt sowie Marlene Rupprecht MdB, Vorsitzende des Kuratoriums des Müttergenesungswerkes (MGW).
Marlene Rupprecht hob in ihrem Grußwort die erfolgreiche Interessenvertretung für Mütter, Väter und Kinder durch das Müttergenesungswerk hervor: 'Es ist uns gelungen, durch gute politische Arbeit die Interessen von Müttern, Vätern und Kindern ins politische Zentrum zu bringen und die Vollfinanzierung der Vorsorge- und Reha-Maßnahmen zu sichern.'
Marlene Rupprecht wies darauf hin, dass der Bundestag den Rechnungshof aufgefordert hat, die Bewilligungspraxis durch die Krankenkassen zu überprüfen.
Die Arbeiterwohlfahrt betreibt bundesweit 22 Mutter-Vater-Kind-Kliniken und 220 Kurberatungsstellen.
Anne Hoffmann-Krupatz (AWO-Bundesverband) stellte dar, dass die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland immer weiter auseinandergeht - mit der Folge von steigenden Gesundheitsrisiken für z.B. Geringverdiener/innen, Arbeitslose oder Alleinerziehende. A. Hoffmann-Krupatz weiter: 'Wir können mit unseren Kliniken nicht die Ursachen dieser Entwicklung überwinden, aber mit dem Nachsorgeprogramm der AWO-Kliniken haben wir eine gute Grundlage geschaffen, um den Kurerfolg über die Dauer der Kur hinaus im Alltag der Familien zu sichern.'
Die AWO SANO betreibt im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern drei Mutter-Vater-Kind-Kliniken, in denen pro Jahr über 6.000 kleine und große Patientinnen und Patienten an Vorsorge- und Reha-Maßnahmen teilnehmen.
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