PresseKat - Diagnose Alkoholmissbrauch: Im Jahr 2010 weniger Kinder stationär behandelt

Diagnose Alkoholmissbrauch: Im Jahr 2010 weniger Kinder stationär behandelt

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Diagnose Alkoholmissbrauch: Im Jahr 2010 weniger Kinder stationär behandelt

(pressrelations) -
WIESBADEN - Im Jahr 2010 wurden weniger Kinder im Alter von 10 bis 15 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär im Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging ihre Anzahl je 100 000 Einwohner gegenüber 2009 um 5,5 % zurück. Bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 15 und 20 Jahren hingegen stieg sie um 2,9 %.

Bei den Kindern zwischen 10 bis 15 Jahren stellten die Mädchen den größeren Anteil (52 %) der Behandelten, obwohl ihr entsprechender Anteil an der Bevölkerung nur 49 % beträgt. Bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 15 bis 20 Jahren hingegen dominierten die Männer (65 %).

Insgesamt wurden knapp 26 000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 10 und 20 Jahren wegen einer akuten Alkoholintoxikation in einem Krankenhaus behandelt. 2009 waren es noch 26 400.

Diese Daten stammen aus der Krankenhausdiagnosestatistik für das Jahr 2010. Danach wurden insgesamt knapp 18,5 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär im Krankenhaus behandelt. Die Herzinsuffizienz war mit 371 335 Fällen der häufigste Grund für einen stationären Krankenhausaufenthalt. An zweiter Stelle lagen psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol (333 357 Fälle), worunter auch der akute Alkoholmissbrauch fällt. Die Herzerkrankung Angina pectoris (255 625 Fälle) nahm den dritten Platz ein.

Von den 18,5 Millionen Patienten waren 53 % weiblich und 47 % männlich. Das Durchschnittsalter der Behandelten lag bei 54 Jahren. Bezogen auf 100 000 Einwohner gab es 2010 insgesamt 20 684 Behandlungsfälle, das waren 0,8 % mehr als im Vorjahr (20 513 Fälle).

Weitere Informationen aus der Krankenhausstatistik sind unter www.destatis.de > Weitere Themen > Gesundheit > Krankenhäuser erhältlich. Zusätzliche Ergebnisse können über die Datenbank der Gesundheitsberichterstattung des Bundes abgerufen werden.






Weitere Auskünfte gibt:
Sabine Nemitz,
Telefon: (0611) 75-8133,
www.destatis.de/kontakt

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Datum: 13.12.2011 - 11:00 Uhr
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