MÜLLER-SÖNKSEN: Nur Transparenz schafft noch Degeto-Vertrauen
(pressrelations) -
BERLIN. Zu den Vorwürfen gegen die Geschäftsführung der zentralen Filmproduktionsfirma der ARD, Degeto, erklärt der medienpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Burkhardt MÜLLER-SÖNKSEN:
Die gravierenden Mängel bei der Degeto geben weitere Hinweise, dass das undurchsichtige Geflecht aus Tochtergesellschaften der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten insgesamt auf den Prüfstand gehört. Was nun bei der Degeto aufgedeckt wird, kann auch bei jeder anderen Produktionsfirma vorgefallen sein: Intransparente Strukturen ermöglichen die freihändige Auftragsvergabe durch einzelne Personen und verhindern ein längst erforderliches Kostenmanagement. Derart leichtfertig mit Rundfunkgebühren umzugehen, sorgt wohl kaum für mehr Akzeptanz bei den Gebührenzahlern.
Die Prüfungsberichte müssen von den ARD-Intendanten umgehend den Kontrollgremien vollständig zur Verfügung gestellt werden, damit die pluralistische Kontrolle der Gebührenverwendung gewährleistet ist. Die ARD hat bereits viel Vertrauen bei den Gebührenzahlern verspielt und wird es nur durch größtmögliche Transparenz zurückgewinnen können.
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