2011: Weihnachtsbriefe und Pakete richtig und rechtzeitig versenden
(PresseBox) - Wer an Weihnachten Briefe oder Geschenke auf den Weg bringen will, die noch vor
Heiligabend den EmpfÀnger erreichen sollen, ist gut beraten, diese schon in der Woche
davor aufzugeben, wenn er auf der sicheren Seite sein und Warteschlangen am Schalter
vermeiden möchte.
- Briefe innerhalb Deutschlands sollten spÀtestens am 22. Dezember eingeworfen werden. Einzelne bunte BriefumschlÀge im Standardformat können in diesem Jahr zum normalen Portopreis bei allen Briefdienstleistern aufgegeben werden. Noch 2009 hatte die Deutsche Post DHL den nÀchsthöheren Tarif verlangt.
- Briefe mit wertvollem Inhalt konnten mit dem "Wertbrief National" bis zu einer Haftungssumme von 500 EUR, bei Bargeld 100 EUR, gegen Verlust oder BeschĂ€digung wĂ€hrend des Transports versichert werden. Dieses Produkt bietet die Deutsche Post allerdings seit dem 19. November 2010 ĂŒberraschend nicht mehr an, so dass lediglich die teure Variante "DHL Express versichert" bleibt. Generell rĂ€t der DVPT e. V. vom Versand von Bargeld per Brief oder Express ab.
- Einschreiben gibt es in drei Varianten: RĂŒckschein, EigenhĂ€ndig und Einwurf.
- Vorfrankierte UmschlĂ€ge gibt es fĂŒr alle gĂ€ngigen Formate.
- Eine weitere Variante der Briefpost ist der "Hybridbrief". Ăber Briefportale wie z.B. BW-Post, Citipost, Deutsche Post (E-Postbrief), Francotyp Postalia iab, pawisda systems, Mail to Print, PIN Mail, Arriva usw. können Angebote abgerufen werden. Dabei wird der Brief vom PC an das Portal gegeben, der Dienstleister ĂŒbernimmt den Druck. Je nach Dienstleister erfolgt die Zustellung mit der Deutschen Post AG oder mit den alternativen Briefdienstleistern wie TNT Post, PIN Mail usw.
- PĂ€ckchen bis 2 kg kosten je nach Dienstleister innerhalb Deutschlands zwischen 3,90 EUR und 4,10 EUR, europaweit ca. 8,00 EUR bis 10,00 EUR, weltweit 13,00 EUR bis ca. 15,00 EUR. Wichtig: PĂ€ckchen sind nicht automatisch versichert.
Ăber Hermes kann man seit Anfang November Sendungen fĂŒr 3,80 Euro verschicken. DafĂŒr mĂŒssen sie den Paketschein im Internet kaufen. Wird die Paketsendung im Paketshop frankiert, kostet sie vier Euro. Als Gewicht sind höchstens 25 Kilogramm erlaubt. Hermes haftet fĂŒr jede Sendung mit bis zu 50 Euro. Zudem kommt der Paketbote bis zu vier Mal an die HaustĂŒr, um das PĂ€ckchen zuzustellen. Ăber das Internet kann der Kunde verfolgen, wo die Sendung gerade ist. Um das PĂ€ckchen abzuschicken, mĂŒssen Kunden in einen der 14.000 Hermes Paket-Shops gehen.
- FĂŒr Pakete gibt es unterschiedliche Preise und Zustellzeiten, die jeweils im Internet abgefragt werden können. Generell sind Pakete mit ca. 500 EUR versichert. Die wichtigsten Anbieter neben DHL sind DPD, Hermes, UPS, GLS und TNT. Pakete National, ohne Aufschlag, sollten spĂ€testens 10 Tage vor Heiligabend aufgegeben sein. Innerhalb Europas 14 Tage. Bei einem Express-Versand verlĂ€ngert sich die Frist der Einlieferung. Entsprechend höher sind aber auch die Tarife. Pakete die ins nicht-europĂ€ische Ausland versendet werden, sollte man 3 Wochen vorher dem Dienstleister ĂŒbergeben. Bei Paketen ins Ausland ist wichtig zu beachten, dass unter der Adresse des Absenders möglichst in der Landessprache der Vermerk steht: "Bei Unzustellbarkeit zurĂŒck an den Absender".
- Unter dem Vergleichsportal www.posttip.de gibt es die Möglichkeit, die gĂŒnstigsten Versandtarife unter den wichtigsten Paketdienstleistern abzufragen. Ebenso den nĂ€chstgelegenen Paketshop. Viele Dienstleister bieten auch einen Abholservice an. Ebenso gibt es das Angebot einer lĂŒckenlosen Verfolgung von Paketsendungen und Express-Sendungen ĂŒber das Internet.
- Man sollte generell groĂen Wert auf die Verpackung legen. Nur wer nachweislich die Sendung ordnungsgemÀà verpackt hat, kann bei BeschĂ€digung des Inhalts den Wert erstattet bekommen. Bei Paketen, die beschĂ€digt ankommen, sollte innerhalb einer Woche reklamiert werden. Besser ist jedoch, schon bei der Zustellung in Anwesenheit des Zustellers das Paket zu öffnen, um den Inhalt auf SchĂ€den zu ĂŒberprĂŒfen. Danach entweder die Annahme verweigern oder ein Protokoll vom Zusteller unterzeichnen zu lassen. Die Haftung fĂŒr SchĂ€den liegt beim Paketdienst, allerdings muss der Auftraggeber, also der Absender, bei Reklamationen aktiv werden und nicht der EmpfĂ€nger.
Links
www.dvpt.de
www.managementforum-postmarkt.de
www.zukunftspreis-kommunikation.de
www.voice-ip-germany.de
www.woche-der-kommunikation.de
www.dvpt-akademie.de
Der Deutsche Verband fĂŒr Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e.V. (DVPT) ist Deutschlands gröĂte und etablierteste Interessenvertretung fĂŒr Anwender auf ihrem Gebiet und setzt sich fĂŒr die Liberalisierung von MĂ€rkten, Vielfalt der Angebote und Chancengleichheit aller GeschĂ€ftsmodelle ein. Er sieht es als seine ureigenste Aufgabe an, eine neutrale und unabhĂ€ngige Moderation zwischen den Anwendern und den Anbietern des Marktes im Sinne der Nutzer durchzufĂŒhren, um Innovationen und Marktentwicklungen zu fördern.
Er wurde 1968 als Verband der Postbenutzer e.V. gegrĂŒndet, ist politisch und wirtschaftlich unabhĂ€ngig. Als Anwender-Fachverband vertritt er die Interessen seiner GeschĂ€ftskunden-Mitglieder in den Bereichen Post, Informationstechnologie und Telekommunikation. Er unterstĂŒtzt Unternehmen zusĂ€tzlich bei Strategieentwicklungen, MarkteinschĂ€tzungen und Investitionsentscheidungen. Der DVPT veranstaltet regelmĂ€Ăig zu aktuellen Themen Anwenderseminare und Managementforen und schafft somit Kommunikationsplattformen fĂŒr GeschĂ€ftskunden.
Die DVPT-Akademie bietet Aus- und Weiterbildungsprogramme, wie Seminare und Qualifizierungs-Kurse mit Zertifikat, an, um den steigenden Informations- und Qualifizierungsbedarf gerecht zu werden.
www.dvpt.de
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