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DOSB und Ministerin Schröder wollen ältere Menschen zum Sporttreiben motivieren / Ergebnisse des "Bewegungsnetzwerks 50 plus" vorgestellt

ID: 525950

(ots) - Der demografische Wandel schreitet voran,
die Menschen werden immer älter. Doch nicht alle älteren Menschen
bewegen sich regelmäßig oder treiben Sport, um sich fit zu halten. So
sind es bei den unter 60-Jährigen jeder dritte Mann und jede fünfte
Frau, die regelmäßig Sport- und Bewegungsangebote im Verein nutzen,
bei den über 60-Jährigen hingegen nur noch jeder vierte Mann und jede
achte Frau, wie die Mitgliederstatistik des Deutschen Olympischen
Sportbunds (DOSB)zeigt.

"Sport und regelmäßige Bewegung sind unerlässlich, um sich
körperlich und geistig fit zu halten. Das gilt insbesondere für
ältere Menschen", sagte die Bundesministerin für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend, Kristina Schröder, am Mittwoch in Berlin aus
Anlass der Abschlusstagung des "Bewegungsnetzwerkes 50 plus": "Ältere
Menschen tun sich aber schwerer, denn sie haben möglicherweise schon
einige Beschwerden, sind manchmal ängstlich und können nicht mehr mit
jeder Sportart etwas anfangen. Es ist deshalb wichtig, dass wir ihnen
vielfältige und auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Angebote machen,
die sie zu Bewegung und Sport motivieren."

Aus diesem Grund starteten der DOSB und das Bundesministerium für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Jahr 2009 gemeinsam
das Modellprojekt "Bewegungsnetzwerk 50 plus". Hier werden Ideen
gebündelt und Kooperationen zwischen Sportvereinen und Partnern wie
Kommunen, Gesundheitsorganisationen, sozialen und kirchlichen
Einrichtungen sowie Altenheimen oder Wohngemeinschaften gebildet.

Wie das in der Praxis genau aussehen kann, zeigen die Preisträger
des Wettbewerbs "Sportvereine - vorbildlich vernetzt". Der DOSB hatte
diesen Wettbewerb initiiert, um besonders gute Modelle der
Zusammenarbeit zwischen Sportvereinen und Partnern herauszustellen.
Bundesfamilienministerin Schröder verlieh die Preise nun gemeinsam




mit DOSB-Vizepräsident Breitensport/Sportentwicklung Walter
Schneeloch. Die Preisgelder wurden vom Generali Zukunftsfonds zur
Verfügung gestellt.

"Netzwerkarbeit ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen, für den
Sport und die Gesellschaft insgesamt. Die Sportvereine und kommunalen
Organisationen tun gut daran, sich zu öffnen und miteinander zu
kooperieren. Mit ihren verzweigten Netzwerken leisten die
Sportvereine eine unverzichtbare Arbeit für den Zusammenhalt vor
Ort", sagte Schneeloch bei der Preisverleihung.

Preise gab es in zwei Kategorien. Honoriert wurden zum einen drei
Sportvereine, die vorbildlich mit verschiedensten Partnern vor Ort
kooperieren. Zum anderen wurde ein Sonderpreis an eine sport-externe
Institution vergeben, die bereits gut mit dem organisierten Sport
zusammenarbeitet.

Die Preisträger in der Kategorie Sportvereine:

1. Platz: TSV Berlin-Wittenau 1896
2. Platz: Turnverein Weißendorf
3. Platz: SFL Bremerhaven

Den Sonderpreis in der Kategorie Externe Organisationen gewinnt
die Leitstelle "Älter werden in Ahlen" - SINN - Senioren in neuen
Netzwerken aus Ahlen.

Die Preisverleihung im Rahmen der Abschlusstagung wurde von
zahlreichen prominenten Paten begleitet. Neben Ministerin Schröder
waren das die Beauftragte der Bundesregierung für Migration,
Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Maria Böhmer, die
Vorsitzende des Ausschusses für Familien, Senioren, Frauen und Jugend
im Bundestag, Sibylle Laurischk, der Bundesminister a.D. Franz
Müntefering, die Olympiasiegerin im Fechten, Cornelia Hanisch, sowie
Ursula Lehr, die Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der
Seniorenorganisationen und Bundesministerin a.D.

Am Modellprojekt "Bewegungsnetzwerk 50 plus" beteiligten sich
insgesamt zehn Mitgliedsorganisationen des DOSB mit Teilprojekten und
Maßnahmen für kommunale Vernetzungen.

So organisiert der Deutsche Turner-Bund (DTB) zusammen mit einem
Team bestehend aus Sportvereinen, Senioren- und Sozialeinrichtungen
in den Städten Achern (Baden-Württemberg) und Frankfurt (Hessen)
Bewegungsangebote für mehr als 150 Hochaltrige. Die teilweise über
90-Jährigen gewinnen durch ein spezielles Bewegungsprogramm an Kraft,
Koordination und Ausdauer. Dadurch wird die drohende
Pflegebedürftigkeit aufgehalten.

Der Landessportbund Hessen führt mit Hilfe von 34 eigens
ausgebildeten Bewegungsstarthelfern über 50-Jährige wieder an Sport
und Bewegung heran und sorgt so für sanfte und begleitete Einstiege
in Sportvereine und Bewegungsgruppen.

In den Projekten der LSBs Thüringen und Niedersachsen wurden über
20 kommunale Netzwerke zwischen Sportvereinen, Kreissportbünden,
Städten und Kommunen sowie verschiedensten Senioren-, Sozial- und
Gesundheitseinrichtungen aufgebaut oder weiterentwickelt. Damit wird
die Vermittlung älterer Menschen, mit und ohne sportlicher Erfahrung,
in Sport- und Bewegungsangebote erleichtert sowie ein breiteres und
bedürfnisgerechtes Angebot geschaffen.

Durch den Badischen Sportbund und den LSB Nordrhein-Westfalen
wurden Aktivitäten für Ältere mit Migrationshintergrund eingerichtet
sowie generationenübergreifende Angebote entwickelt.

Der DOSB selbst baute, neben Kooperationen mit Partnern auf
Bundesebene wie der Bundesarbeitsgemeinschaft der
Seniorenorganisationen (BAGSO), eine internetbasierte
Informationsplattform rund um das Thema "Netzwerkarbeit im Sport der
Älteren" auf, um die kommunale Vernetzung mit Wissen,
Projektergebnissen und Praxisbeispielen zur Thematik weiter zu
unterstützen.

Weitere Informationen zum Projekt "Bewegungsnetzwerk 50 plus"
finden Sie unter:

www.richtigfitab50.de/projekte
www.dosb.de/de/sportentwicklung/sport-der-aelteren
www.bmfsfj.de



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Datum: 23.11.2011 - 13:18 Uhr
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