Dirk Niebel trifft georÂgiÂschen PremierÂminister Gilauri
(pressrelations) - Dirk Niebel, BundesÂminister für wirtÂschaftÂliche ZusammenÂarbeit und EntÂwickÂlung, empfing heute in Berlin den georgiÂschen PremierÂminister Gilauri.
"Mit interÂnational anerÂkannten Erfolgen bei der BeÂkämpÂfung der KorrupÂtion und der Stärkung von Georgien als InvestiÂtionsÂstandÂort haben Sie gute VorausÂsetzungen für wirtÂschaftÂliche und entÂwickÂlungsÂpoliÂtische ZusammenÂarbeit geschaffen", betonte Dirk Niebel. "Das Ergebnis der deutsch-georgischen RegierungsÂverhandlungen vorigen Monat in Tiflis ist eine hervorÂragende Basis, um auch weiterhin das ehrÂgeizige ProÂgramm der georÂgiÂschen Regierung ?Georgien ohne Armut? wirksam zu unterÂstützen."
Dirk Niebel weiter: "Georgien ist direkter euroÂpäischer NachÂbar. Deshalb steht im Zentrum unserer ZusammenÂarbeit die UnterÂstützung bei der AnÂnahme euroÂpäischer Werte und StanÂdards. Wichtige Bereiche sind die FörÂdeÂrung des marktÂwirtÂschaftÂlichen WettÂbewerbs und der UnabÂhängigÂkeit der Justiz, der Aufbau eines georÂgischen RechnungsÂhofs, aber auch die BereitÂstellung von KreditÂmitteln für kleinÂbäuerÂliche Betriebe. Wichtig sind auch die Nutzung erneuerÂbarer EnerÂgien, zum BeiÂspiel der WasserÂkraft, sowie der Schutz von NaturÂparks in der einzigÂartigen BioÂdiverÂsität des SüdÂkaukasus."
Die bilaterale entwicklungsÂpolitische ZusammenÂarbeit mit Georgien begann mit der UnÂabÂhängigÂkeit des Landes 1992. Seit 2001 ist sie in die Kaukasus-Initiative des BMZ eingeÂbettet, die auch ArmeÂnien und AserÂbaidschan einÂbeÂzieht und sich zum Ziel gesetzt hat, durch die FördeÂrung gemeinÂsamer Interessen und fachÂlicher ZusammenÂarbeit zur KonfliktÂminderung in der Kaukasus-Region beizuÂtragen. Sektorale SchwerÂpunkte sind nachÂhaltige WirtschaftsÂentwicklung, Energie und UmweltÂschutz sowie DemoÂkratie, KommunalÂentwicklung und JustizÂreform. DeutschÂland ist nach den USA der zweitÂgrößte bilaterale Geber in Georgien.
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