(ots) - Die Regisseurin, Schriftstellerin und Künstlerin,
Miranda July, begann ihre künstlerische Laufbahn offenbar schon im
Kinderzimmer: "Als ich klein war, habe ich viel Zeit damit verbracht,
mir das perfekte Puppenhaus vorzustellen", sagte July dem
ZEITmagazin. "Es hat mich schlaflose Nächte gekostet, ich habe mir
alles genau ausgemalt: wie die einzelnen Räume eingerichtet oder
tapeziert wären zum Beispiel." Ihr älterer Bruder habe dann mit ihr
dieses Puppenhaus gebaut: "In unserer Vorstellung haben wir in diesem
Puppenhaus gelebt, dort hatten wir die Kontrolle darüber, was
geschah."
Auch später habe sie sehr lange "obsessiv" ihren Zukunftsvisionen
nachgehangen: "Ich malte mir detailliert aus, wie mein Leben als
Teenager oder Erwachsene aussehen würde. Später war es die
Vorstellung, wie meine Projekte Realität werden. Ich stellte mir ein
begeistertes Publikum vor und Preisverleihungen, auf denen ich
ausgezeichnet wurde." Heute verschwende sie darauf aber "nicht mehr
allzu viel Energie".
Zurzeit denke sie "häufig darüber nach, wie es wohl wäre, ein Kind
zu haben. Ich stelle mir mein Familienleben vor. In meinen Tagträumen
ist alles wunderbar, das Baby schreit nie, wir sind alle glücklich."
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