(ots) -
auto motor und sport und Mercedes-Benz haben den besten
Geländewagenfahrer gesucht
Anmoderation
Neun Männer, ein Dutzend Mercedes-Benz Geländewagen, ein
Offroad-Gelände in der Nähe des Plattensees in Ungarn - und ein Ziel:
Deutschlands bester Offroad-Fahrer werden. Am vergangenen Wochenende
(21. bis 23. Oktober 2011) haben die Fachzeitschrift auto motor und
sport, der Reifenhersteller Continental und Mercedes-Benz neun
Kandidaten, die sich in drei Vorrunden qualifiziert hatten, zum
Finale gebeten. Deutschlands bester Offroad-Fahrer kommt aus Münster:
Björn Hesseler kam auf den 1. Platz. Ein Ergebnis, von dem er selbst
überrascht war:
1. O-Ton Björn Hesseler
Erst einmal Wow, also damit konnte man einfach nicht rechnen, es
waren total viele Fahrer dabei, die extrem viel Erfahrung haben im
Offroad, gut man wusste ungefähr wie man abgeschnitten hatte, aber
man wusste nicht wie die anderen vielleicht abgeschnitten haben, und
alle haben relativ gut abgeschnitten im Feld, da wusste man nicht, ob
man jetzt ganz vorne mit dabei ist oder eben nicht. (0´20)
Der 32-jährige Elektromeister ist kein klassischer Offroader, der
schon seit Jahren jede freie Minute mit dem Geländewagen in
Kiesgruben verbringt. Eigentlich kommt der Münsteraner vom Radsport:
2. O-Ton Björn Hesseler
Also erst einmal bedeutet das mit sehr viel Spaß im Gelände
unterwegs zu sein, die Fahrzeuge zu testen was sie einfach können,
auch sich mit anderen ein bisschen messen und gucken, wer kommt am
besten durch und wer dann halt der Beste am Ende ist. Das ist schon
ein Anreiz. Also ist selber hab keinen Offroader, ich hab schon ein
paar Mal Offroad-Erfahrungen sammeln können und habe mich jetzt auch
mit einem anderen Teilnehmer mal vorher getroffen und durfte mal sein
Fahrzeug durch das Gelände bewegen. Aber da ich früher aus dem
Bereich Moutainbiken komm und auch immer viel draußen in der Natur
unterwegs war, eigentlich so Geländelesen, das beherrsche ich
eigentlich schon, und das ist schon mit das Wichtigste. (0´37)
Obwohl Björn Hesseler einen eindeutigen Vorsprung vor dem
Zweitplatzierten Ralf Radtke aus Hamburg hatte, war es bis zur
letzten Prüfung ein knallharter Wettbewerb, sagt Ellen Lohr,
Deutschlands beste Rennfahrerin, die bei der Offroad Challenge als
Instruktorin und Expertin eingesetzt war:
3. O-Ton Ellen Lohr
Also die neun, die hier in der Endausscheidung dabei sind, sind
wirklich richtig gut und haben ja auch hobbymäßig oder beruflich was
mit dem Thema schon zu tun gehabt oder haben etwas damit zu tun, und
unser Sieger von heute Abend, der trägt den Titel zu Recht. (0´15)
In der Nähe des Plattensees fanden die neun Finalisten traumhafte
Bedingungen vor: Das ganze Wochenende über schien die Sonne, auch
wenn es bei knapp 10 Grad schon etwas kühl war. Dafür brachte das
Offroad-Gelände, nur ein paar Kilometer vom Plattensee entfernt, die
Kandidaten ganz schön ins Schwitzen. Jochen Übler, Testchef bei auto
motor und sport:
4. O-Ton Jochen Übler
Ich denke das Level, wenn man das Gelände hier anguckt, ist sehr
sehr hoch und ein anspruchsvolles Gelände, auch dadurch, dass durch
die Regenfälle jetzt das Gelände sehr sehr rutschig ist, schon sehr
anspruchsvoll. (0´09)
Im Wettbewerb musste jeder Teilnehmer dieselben Aufgaben
bewältigen. Dazu gehörte eine Theorieprüfung ebenso dazu wie eine
Blindfahrt. Und natürlich verschiedene Prüfungen auf
unterschiedlichen Gelände-Parcours.
5. O-Ton Ellen Lohr
Es gibt verschiedene Parcours mit verschiedenen Fahrzeugen, in dem
Fall jetzt G-Modell und M-Klasse zu bewältigen, aber auch solche
Dinge wie Zielbremsung etcetera, man hat aber immer nur eine Chance,
das heißt man muss schon ein sehr gutes Gefühl für das Fahrzeug und
für seine eigenen Fähigkeiten haben, um hier vorne dabei zu sein.
(0´17)
Ein ganz besonderes Highlight: Ein Teil der Prüfungen wurde von
den neun Finalisten im neuen Mercedes ML abgelegt. Die dritte
Generation des erfolgreichsten SUVs kommt am 19. November zu den
Händlern. Ein Fahrzeug also, das es noch gar nicht zu kaufen gibt.
Die Teilnehmer der Offroad-Challenge waren, sieht man von einigen
Fachjournalisten ab, die allerersten Autofahrer, die die neue
Mercedes-Benz M-Klasse fahren durften. Und wie war's?
6. O-Ton Umfrage
Überraschend, überraschend, was das Auto kann im Gelände, und vom
Komfort super, kann man eigentlich nichts dagegen sagen. - Von der
Technik her ist das echter Luxus, da gibt es nichts. Ich fahr sonst
nur ältere Wagen, ich steh so ein bisschen auf Oldtimer und so was,
aber so etwas ist dann schon beeindruckend. -Man merkt natürlich auch
den Evolutionssprung von der vorherigen M-Klasse zur aktuellen. Erst
einmal von der Wertanmutung im Innenraum her, von der
Verarbeitungsqualität her, aber auch von den ganzen elektronischen
Helferlein, die man so drin hat und den unterstützenden Helferlein,
was das Offroad-Fahren anbelangt.- Da bin ich auf der Straße
losgefahren, da war das eigentlich ein tolles Gefühl, wie ja mit der
S-Klasse, irgendwo ein schönes Schweben, sehr übersichtlich, sehr
souverän, und dann nachher im Gelände hat man sich relativ schnell
umgestellt. Aber man hat immer ein gutes Gefühl, immer sicher, man
hat immer das Gefühl man kommt gut an. (0´57)
Abmoderation
In Ungarn wurde am vergangenen Wochenende Deutschlands bester
Offroad-Fahrer ermittelt. Gewonnen hat Björn Hesseler aus Münster. Er
trägt jetzt den Titel "Deutschlands bester Offroad-Fahrer".
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