PresseKat - 900 m Duktil-Gussrohr DN 600 durch PEHD Rohr DA 710 ersetzt

900 m Duktil-Gussrohr DN 600 durch PEHD Rohr DA 710 ersetzt

ID: 505318

(PresseBox) - In der drittgrĂ¶ĂŸten norwegischen Stadt Trondheim, genauer gesagt in Gamle Jonsvannsheien, war eine Trinkwassertransportleitung DN 600 aus duktilem Guss auf insgesamt 900 m LĂ€nge zu erneuern. Die 1968 verlegte Leitung ist in die Jahre gekommen. Korrosion machte dem Rohr zu schaffen und es kam immer wieder zu Lecks, die aufwendig repariert werden mussten. Um die Versorgungssicherheit zu gewĂ€hrleisten, war es nach ĂŒber 40 Jahren an der Zeit, die Leitung zu erneuern. Dabei sollte der Rohrquerscnitt in jedem Fall erhalten bleiben. Aufgrund der korrosiven BodenverhĂ€ltnisse wurde ein PEHD Rohr DA 710 x 52,2 mm (mit Schutzmantel) gewĂ€hlt.
Um ein Verkehrschaos der vielbefahrenen Straße vor einer Schule und einem Kindergarten zu vermeiden und um Kosten einzusparen sowie die Bauzeit zu verkĂŒrzen, sollte das in 3 m Tiefe liegende Rohr nicht im offenen Graben sondern in geschlossener Bauweise erneuert werden. Die Kommune Trondheim ist aktives Mitglied der Scandinavian Society for Trenchless Technology und als solches natĂŒrlich bestens mit grabenlosen Einbautechnologien vertraut und will durch dieses Projekt zur Verbreitung der NODIG-Verfahren in Norwegen beitragen.
FĂŒr das Projekt kam nur das Berstliningverfahren in Frage. Das war fĂŒr die Firma SANDUM AS aus Geithus bei Oslo genau die richtige Aufgabe. Das Unternehmen konnte durch seine langjĂ€hrige Einsatzerfahrung, sein Know-How und die technischen Voraussetzungen ĂŒberzeugen. Die Kalkulation ergab statt der 12.000 Kronen / Meter fĂŒr die offene Bauweise nur 8.000 Kronen / Meter fĂŒr die geschlossene, grabenlose Bauweise. Das entspricht einer Kostenreduktion von ĂŒber 30 %. Damit war der Deal perfekt.
Die Rohrdimension war eine neue Herausforderung, die einer sorgfĂ€ltigen Planung und einer engen Abstimmung mit dem IngenieurbĂŒro Asplan Viak AS und mit dem Maschinenhersteller TRACTO-TECHNIK bedurfte; denn noch nie zuvor wurde in Norwegen ein 600er duktiles Gussrohr im Berstliningverfahren erneuert. Die Frage war, mit welcher BaulĂ€nge ein PEHD Rohr möglichst schonend eingezogen werden kann, um die Zugbelastungen auf das Rohr zu minimieren. Deshalb wurde beschlossen, umweltvertrĂ€gliches Bentonit zur Schmierung des Rohrstrangs einzusetzen. Dies wirkt sich spĂŒrbar auf die Mantelreibung aus und erleichtert den Rohreinzug.




Begonnen wurde mit einer Teststrecke mit der Option fĂŒr die Fortsetzung des Projekts. FĂŒr diese Mammutaufgabe musste schweres ?GeschĂŒtz? aufgefahren werden. Zum Einsatz kam der GRUNDOBURST mit 250 t Zugkraft und ein spezielles Rollenmesser, mit dem das duktile Gussrohr aufgeschnitten werden konnte. Die nachfolgende 830er Aufweitung hat die Aufgabe, das geteilte Altrohr in das Erdreich zu verdrĂ€ngen und den Hohlraum fĂŒr die Aufnahme des Neurohres zu vergrĂ¶ĂŸern. Der Test verlief erfolgreich und es gab keine besonderen AuffĂ€lligkeiten, so dass die weiteren Teilstrecken in Angriff genommen werden konnten.
Die 900 m Trasse wurde in 7 Abschnitte unterteilt, die kĂŒrzeste Strecke mit 120 m, die lĂ€ngste mit 170 m LĂ€nge. Das PE Rohr DA 710, PE 100, SDR 13,6 in EinzellĂ€ngen von 18 m wurde zu einem Rohrstrang, der jeweiligen HaltungslĂ€nge entsprechend verschweißt, einer DruckprĂŒfung unterzogen und mit einem Zugkopf kraftschlĂŒssig verschlossen.
An das vom GRUNDOBURST in das Altrohr eingeschobene GestĂ€nge werden Rollenmesser und Aufweitung angekoppelt. Beim RĂŒckzug wird das Altrohr geschnitten und das Neurohr unter Einsatz von Bentonit zwecks Reduzierung der Mantelreibung in den zuvor aufgeweiteten Hohlraum eingezogen. Die Zugbelastung am Rohr wurde mit dem ZugkraftmessgerĂ€t GRUNDOLOG permanent ĂŒberwacht und protokolliert. Sie lag durchschnittlich bei ca. 500 kN und damit weit unter dem zulĂ€ssigen Wert.
Die gesamte Maßnahme lief ĂŒber 4 Monate und war im August zur allergrĂ¶ĂŸten Zufriedenheit des Auftraggebers komplett abgewickelt.

1962 wurde Tracto-Technik von Dipl.-Ing. Paul Schmidt in Lennestadt-Saalhausen gegrĂŒndet. Der Name war Programm; denn das Unternehmen produzierte zunĂ€chst nur GerĂ€te zum Ziehen von Bohrstangen und Kanaldielen. Anfang der 70iger Jahre spezialisierte sich TRACTO-TECHNIK auf grabenlose Verlegetechniken sowie auf Rohrumformtechniken und baute diese beiden Bereiche konsequent aus. 2007 kam ein weiterer Bereich hinzu: Geothermie.
Zur Produktpalette gehören heute Erdraketen, Rammen, gesteuerte Bohranlagen, Anlagen fĂŒr die Neuverlegung und Erneuerung von Ver- und Entsorgungsleitungen, Radial- und Vertikal-Bohranlagen fĂŒr die ErdwĂ€rmegewinnung sowie Rohrumformtechnologien vorwiegend fĂŒr die Bearbeitung von Hydraulikleitungen.
Tracto-Technik beschĂ€ftigt weltweit 500 Mitarbeiter und exportiert in mehr als 60 LĂ€nder. FĂŒnf Werke und sieben Service-Niederlassungen garantieren in Deutschland die NĂ€he zum Kunden. Im Ausland besitzt Tracto-Technik Tochtergesellschaften in den wichtigsten ExportmĂ€rkten England, Frankreich, Australien, USA sowie ein weltweit dichtes HĂ€ndlernetz.

Unternehmensinformation / Kurzprofil:

1962 wurde Tracto-Technik von Dipl.-Ing. Paul Schmidt in Lennestadt-Saalhausen gegrĂŒndet. Der Name war Programm; denn das Unternehmen produzierte zunĂ€chst nur GerĂ€te zum Ziehen von Bohrstangen und Kanaldielen. Anfang der 70iger Jahre spezialisierte sich TRACTO-TECHNIK auf grabenlose Verlegetechniken sowie auf Rohrumformtechniken und baute diese beiden Bereiche konsequent aus. 2007 kam ein weiterer Bereich hinzu: Geothermie.
Zur Produktpalette gehören heute Erdraketen, Rammen, gesteuerte Bohranlagen, Anlagen fĂŒr die Neuverlegung und Erneuerung von Ver- und Entsorgungsleitungen, Radial- und Vertikal-Bohranlagen fĂŒr die ErdwĂ€rmegewinnung sowie Rohrumformtechnologien vorwiegend fĂŒr die Bearbeitung von Hydraulikleitungen.
Tracto-Technik beschĂ€ftigt weltweit 500 Mitarbeiter und exportiert in mehr als 60 LĂ€nder. FĂŒnf Werke und sieben Service-Niederlassungen garantieren in Deutschland die NĂ€he zum Kunden. Im Ausland besitzt Tracto-Technik Tochtergesellschaften in den wichtigsten ExportmĂ€rkten England, Frankreich, Australien, USA sowie ein weltweit dichtes HĂ€ndlernetz.



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Datum: 24.10.2011 - 07:11 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 505318
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Kategorie:

Energie & Umwelt



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