Vier Unternehmen erhalten Deutschen Arbeitsschutzpreis 2011
(pressrelations) -
Mit Motivation und Eigenverantwortung zum Erfolg
18.10.2011
Die bad heizung Kreuz GmbH (Schallstadt, Baden-WĂŒrttemberg), die Evangelisches Johannesstift Behindertenhilfe gGmbH (Berlin), die Hydro Building Systems GmbH - Werk Gerstungen (ThĂŒringen) sowie die RAG Anthrazit IbbenbĂŒren GmbH (Nordrhein-Westfalen) sind die Gewinner des "Deutschen Arbeitsschutzpreises 2011". Die Preisverleihung fand im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des Kongresses fĂŒr Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin - A+A 2011 - in DĂŒsseldorf statt. Eine mit Experten aus Wirtschaft, Politik und VerbĂ€nden besetzte Jury hat die Siegerunternehmen ausgewĂ€hlt. Die Jury bewertete Produkte oder Prozesse der Unternehmen anhand von Kriterien wie Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit, Innovation sowie Ăbertragbarkeit in den betrieblichen Alltag.
Die PreistrĂ€ger wurden von den drei Vorsitzenden der Jury StaatssekretĂ€r Gerd Hoofe, Bundesministerium fĂŒr Arbeit und Soziales, Staatsrat Dr. Joachim Schuster, Die Senatorin fĂŒr Bildung, Wissenschaft und Gesundheit Bremen und Marina Schröder, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) ausgezeichnet.
Insgesamt hatten sich 202 Unternehmen beworben. Der Betreiber des nördlichsten Steinkohlebergwerks Deutschlands, die RAG Anthrazit IbbenbĂŒhren, ĂŒberzeugte in der Kategorie "Produktlösungen" mit einer Erfindung aus dem eigenen Haus. Eine automatische Bodenraum-Ausleuchtung an Flurförderzeugen verhindert ArbeitsunfĂ€lle beim Ein- und Ausstieg im Dunkeln.
In der Kategorie "Prozesslösungen" wurden drei Unternehmen ausgezeichnet. Das Handwerksunternehmen bad heizung Kreuz hat unter Beteiligung aller BeschĂ€ftigten passgenaue Instrumente fĂŒr einen kleinen Betrieb entwickelt, die zeigen, wie Arbeitsschutz praxisnah in die alltĂ€glichen AblĂ€ufe integriert werden kann. Psychische und körperliche Anforderungen prĂ€gen vor allem den Arbeitsalltag bei der Pflege von Menschen mit Behinderungen. Die Behindertenhilfe des Evangelischen Johannesstift hat hier mit ihrem umfangreichen Gesamtansatz sowie den Schwerpunkten Ergonomie und StressprĂ€vention ĂŒberzeugt. Dabei steht im Mittelpunkt, die Haltung der BeschĂ€ftigten mit Blick auf Gesundheit und Arbeitsschutz nachhaltig zu verĂ€ndern. "Sicherheit hat erste PrioritĂ€t" ist das ĂŒberall sichtbare Motto im Werk Gerstungen der Hydro Building Systems. Das funktioniert vor allem mit klaren Verantwortlichkeiten, kollegialem Feedback und definierten AblĂ€ufen fĂŒr mögliche NotfĂ€lle.
"Betrieblicher Arbeitsschutz und PrĂ€vention gelingen dann besonders gut, wenn in Unternehmen alle an einem Strang ziehen. Diese Erfahrung haben viele der Unternehmen gemacht, die sich um den Deutschen Arbeitsschutzpreis 2011 beworben haben. Engagement fĂŒr Arbeitsschutz lĂ€sst sich nicht einfach verordnen. Gelingt es den FĂŒhrungskrĂ€ften hingegen eine Kultur der Motivation und Eigenverantwortung zu schaffen, so wird Arbeitsschutz zur gemeinsamen Sache aller BeschĂ€ftigten", erklĂ€rten die Initiatoren des Wettbewerbs. "Ein nachhaltiges Bewusstsein fĂŒr die Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit entsteht dabei nicht von heute auf morgen. HierfĂŒr braucht es Entschlossenheit, Ausdauer und Offenheit fĂŒr neue Ideen - und das ist unabhĂ€ngig von der GröĂe des Betriebs oder des Budgets."
Der Deutsche Arbeitsschutzpreis 2011 wurde vom Bundesministerium fĂŒr Arbeit und Soziales (BMAS), dem LĂ€nderausschuss fĂŒr Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) ausgelobt.
Der Deutsche Arbeitsschutzpreis ist Teil der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) von Bund, LĂ€ndern und UnfallversicherungstrĂ€gern. FĂŒr den Zeitraum 2008 bis 2012 haben sich die TrĂ€ger der GDA zum Ziel gesetzt, die Zahl und Schwere von ArbeitsunfĂ€llen in den Betrieben zu verringern, Muskel-Skeletterkrankungen zu reduzieren und Hauterkrankungen zu vermeiden. Ihren aktuellen Arbeitsstand sowie einen Ausblick auf die GDA ab 2013 prĂ€sentieren die TrĂ€ger der GDA im Rahmen der A+A 2011 am 19. Oktober 2011.
Mehr Informationen zum Wettbewerb sowie zu den PreistrÀgern und Nominierten: www.gda-portal.de/arbeitsschutzpreis
WettbewerbsbĂŒro:
Aber sicher! Deutscher Arbeitsschutzpreis 2011 c/o IFOK GmbH
Tel.: 030 53 60 77-68
Fax: 030 53 60 77-20
E-Mail: arbeitsschutzpreis(at)ifok.de
Pressekontakt:
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) Pressestelle Stefan Boltz
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