Kraftfahrer-Preisindex Herbst 2011: Autofahrerkosten steigen um fast fünf Prozent
(pressrelations) -
ADAC: Auch Reparaturen und Ersatzteile verteuern sich spürbar
Autofahren ist in Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten um 4,9 Prozent teurer geworden. Ausschlaggebend für den deutlichen Anstieg sind in erster Linie die Kraftstoffpreise. Sie kletterten im Vergleich zum Vorjahr um 13,9 Prozent. Mit einem Plus von 2,6 Prozent fällt der Anstieg der allgemeinen Lebenshaltungskosten im Vergleich zu den Autohaltungskosten indes moderat aus. Der KraftfahrerPreisindex, den der ADAC nach jedem Quartal gemeinsam mit dem Statistischen Bundesamt veröffentlicht, liegt damit bei 117 Punkten. Der Lebenshaltungsindex rangiert bei 111,1 Punkten. Der Autokosten-Index erfasst alle Preise rund um das Auto. Wie auch der Lebenshaltungsindex wurde er letztmals für das Jahr 2005 auf den Basiswert 100 gesetzt.
Neben den Kraftstoffpreisen haben auch die gestiegenen Kosten für Reparaturen und Inspektionen (plus 2,7 Prozent) sowie für Ersatzteile und Zubehör (plus 4,3 Prozent) überproportional zur Verteuerung des Autofahrens beigetragen. Weitere Faktoren, die in den Autokosten-Index einfließen, sind die Anschaffungskosten für Pkw (plus 0,8 Prozent) und Motorräder (plus 1,9 Prozent), die KfzSteuer (minus 2,4 Prozent), Kfz-Versicherung (minus 1,8 Pro-zent), die Ausgaben für Fahrschulen und Führerscheingebühren (plus 1,6 Prozent) sowie für Garagenmiete (plus 0,5 Prozent).
Die aktuellen Preisdaten zeigen laut ADAC eindrucksvoll, dass zusätzliche finanzielle Belastungen für viele Autofahrer nicht tragbar wären. Zweifellos würden in dieser Situation neue Abgaben wie eine PkwMaut zu einer weiteren massiven Verteuerung der Autofahrerkosten führen.
Zu diesem Text bietet der ADAC unter www.presse.adac.de eine Grafik an.
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