(ots) - 6. Oktober 2011. Am Sonntag kann Sebastian
Vettel bereits fünf Rennen vor Saisonende die Titelverteidigung in
der Formel 1 perfekt machen. Sollte Jenson Button den Grand Prix von
Japan nicht gewinnen oder der 24-jährige Deutsche einen Punkt
einfahren, ist ihm der zweite Weltmeistertitel nicht mehr zu nehmen.
Sky überträgt das komplette Rennwochenende aus Suzuka ab dem ersten
Freien Training am Freitagmorgen live. Die Live-Berichterstattung vom
Qualifying beginnt auf Sky am Samstagmorgen um 6.55 Uhr, die
Übertragung des Rennens am Sonntag um 7.15 Uhr (jeweils auf Sky Sport
HD 1 und Sky Sport). Sky Reporterin Tanja Bauer ist als Moderatorin
und Interviewerin vor Ort, Jacques Schulz und Marc Surer kommentieren
Sebastian Vettels mögliche Triumphfahrt.
Sky Experte Marc Surer äußerte sich im Interview mit
Sky.de-Redakteur Manuel Krons zum deutschen Weltmeister. Der
ehemalige Formel-1-Fahrer glaubt, dass Sebastian Vettel in Japan
seinen zweiten WM-Titel perfekt machen wird und traut dem
Heppenheimer sogar zu, eine neue Ära in der Formel 1 zu prägen.
...über die Chancen Sebastian Vettels, den Titelgewinn bereits in
Japan perfekt zu machen: "Jenson Button müsste das Rennen gewinnen,
was ich ihm bei normalen Wetterverhältnissen nicht zutraue, da Suzuka
eine Red-Bull-Strecke ist. Und Vettel dürfte gleichzeitig keine
Punkte machen. Die Wahrscheinlichkeit, dass er es in Japan schafft,
Weltmeister zu werden, liegt bei 99 Prozent."
...über die Gründe für seine Dominanz:
"Vettel ist einfach mit dem Erfolg gewachsen. Er fährt perfekt und
ich denke auch, dass sein Team das Auto um ihn herum baut. Im letzten
Jahr hat man schon gemerkt, dass Red Bull auf Vettel setzt. Obwohl
Mark Webber in der WM-Wertung zwischenzeitlich führte, gab es nie
eine Teamorder pro Webber. Vielleicht haben sie schon gespürt, dass
Vettel der Mann der Zukunft ist. Auch bei der Entwicklung des Autos
und der Abstimmung hat er vermutlich einen größeren Einfluss im
Team."
...über die Möglichkeit, eine neue Ära in der Formel 1 prägen zu
können: "Er hat alle Voraussetzungen. Er ist schnell, intelligent und
er ist noch jung. Nur der Umstand, dass es viel mehr Gegner gibt als
zu Schumachers Glanzzeiten, könnte dem im Wege stehen. Michael
Schumacher hat zu jedem Zeitpunkt immer nur einen ernsthaften Gegner
gehabt, alle anderen waren ihm fahrerisch unterlegen. Im Moment sind
viele Fahrer auf ähnlichem Niveau. Dadurch kann man sich nicht mehr
so einfach entfalten. Auch die Teams sind sehr ausgeglichen
inzwischen, es ist nicht mehr so, dass ein Team wie Ferrari das Feld
über Jahre dominiert."
Das komplette Interview ist ab sofort unter www.sky.de/formel1
abrufbar.
Diese Meldung ist im Internet unter info.sky.de abrufbar.
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