"Rote Hände" gegen KinderÂsolÂdaten werÂden im BMZ begrüßt
(pressrelations) - Oktober 2011 um 10 Uhr haben SchüÂleÂrinnen und SchüÂler des Amos-Comenius-GymnaÂsiums im Bonner DienstÂsitz des BundesÂminisÂteriums für wirtÂschaftÂliche ZuÂsamÂmenÂarbeit und EntÂwickÂlung (BMZ) ihre Roten Hände gegen KinÂderÂsolÂdaten an Herrn StaatsÂsekreÂtär Hans-Jürgen BeerÂfeltz übergeben.
Bei der Aktion Rote Hand samÂmeln SchüÂleÂrinnen und SchüÂler auf Papier rote HandÂabÂdrücke, die das bluÂtige Geschäft mit KinÂderÂsolÂdaten symÂboÂliÂsieren. Die geÂsamÂmelten Hände solÂlen eine MahÂnung an die PoliÂtik sein, sich weltÂweit gegen den EinÂsatz von KinderÂsolÂdaten zu engagieren.
Hans-Jürgen Beerfeltz: "Ich danke den Schülerinnen und Schülern für ihr EngageÂment gegen KinÂderÂsolÂdaten. Dieses EngageÂment ist richÂtig und wichÂtig, denn noch immer werÂden weltÂweit rund 250.000 MinÂderÂjährige von Armeen und bewaffneten GrupÂpen als Kämpfer oder ArbeitsÂkräfte missÂbraucht. Eine VierÂtel Million junge Menschen, die trauÂmaÂtiÂsiert werÂden durch ihre schreckÂlichen ErÂlebÂnisse. Sie leiden unter den seeÂlischen und körÂperÂlichen Folgen oft ein Leben lang. Die SituaÂtion von Mädchen ist dabei beÂsonÂders grauÂsam, denn sie werden in den Armeen und RebellenÂgruppen häufig Opfer sexueller Gewalt.
Das Bundesministerium für wirtÂschaftÂliche ZuÂsamÂmenÂarbeit und EntÂwickÂlung unterÂstützt seit vielen Jahren eheÂmaÂlige KinÂderÂsolÂdaten. Wir wolÂlen ihnen helfen, den Weg in ein norÂmales Leben zu finÂden und eine ZukunftsÂperspekÂtive zu schaffen. In den betrofÂfenen Regionen Afrikas unterÂstützen wir ProÂgramme der Schul- und BerufsÂausÂbilÂdung sowie BeschäfÂtigungsÂförderung."
Den Termin hatte der Bonner BundestagsÂabÂgeÂordneter Ulrich Kelber anÂgeÂregt, nachÂdem die SchüÂleÂrinnen und SchüÂler zunächst ihm die Roten Hände übergeben hatten.
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Stresemannstr. 94
D-10963 Berlin
Telefon: 030 / 1 85 35-0
Telefax: 030 / 1 85 35-25 95
E-Mail: presse-kontakt(at)bmz.bund.de