Dirk Niebel bei Aid-by-trade-FoÂrum
(pressrelations) - Dirk Niebel, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, hat in der HamburÂgischen LandesÂvertretung in Berlin an einer DisÂkussion zum Thema "Der Kampf um knappe RessourÂcen ? können EntÂwickÂlungsÂländer den WettÂlauf um endÂliche RohÂstoffe für sich nutzen?" teilÂgenomÂmen.
Dirk Niebel: "Das Aid-by-Trade-Forum steht für vieles, was wir mit unserer neuen EntÂwickÂlungsÂpolitik erreichen wollen: Wir wollen mehr Innovation, mehr Engagement, mehr Dialog und mehr UnterÂnehmerÂtum. Afrika ist für mich ein ChancenÂkontiÂnent, den wir besonders stärken wollen. Stabile WachsÂtumsÂraten, sinkende Armut, eine wachsende Zahl von DemoÂkratien und eine neue GeneÂration von UnterÂnehmern und EntÂscheiÂdungsÂträgern ? das spricht für sich. Uns geht es darum, vor Ort selbstÂtragende privatÂwirtschaftliche StrukÂturen und damit ArbeitsÂplätze zu fördern. Dabei arbeiten wir eng mit der deutschen WirtÂschaft zusammen. Die "Cotton made in Africa"-Initiative von Michael Otto ist dafür ein herausÂragendes Beispiel.
Der RessourcenÂreichtum vieler Länder in Afrika bietet große ChanÂcen für eine selbstÂtragende EntÂwicklung, wenn die RahmenÂbedingunÂgen stimmen. RessourcenÂreichtum muss kein Fluch sein ? aber das erfordert ein Management der natürlichen Ressourcen durch unsere PartnerÂregieÂrungen, das in die EntÂwicklung des eigenen Landes investiert. Die EntÂwicklungsÂzusammenÂarbeit will und kann afrikaÂnische Staaten dabei unterÂstützen, RohstoffÂpotenziale entwicklungsÂförderlich zu nutzen ? durch eine leistungsfähige staatliche Verwaltung, die passenden rechtlichen RahmenÂbedingungen, eine gute Umwelt- und SozialÂgesetzÂgebung nach interÂnatioÂnalen Standards, durch Transparenz der ZahlungsÂflüsse aus dem RohstoffÂsektor."
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