Dirk Niebel: MigranÂten sind entÂscheiÂdenÂde EntÂwickÂlungsÂakÂteure
(pressrelations) - iebel, BundesÂminister für wirtÂschaftÂliche ZuÂsammenÂarbeit und EntÂwickÂlung, hat heute bei einer Tagung des SachÂverÂstänÂdigenÂrates deutscher StifÂtunÂgen für MigraÂtion und EntÂwickÂlung betont: "Einem wachÂsenÂden MiÂgrationsÂwillen aus EntÂwickÂlungsÂländern nach Europa steht ein FachÂkräfteÂmangel in Deutschland gegenÂüber. Dabei ist Migration stärker als früher eine befristete und oft mehrÂfache WanÂderung zwischen mehreren Ländern. Oft bleiben dabei die BinÂdungen an das HerÂkunftsÂland enger als bei dauerÂhafter AusÂwanderung. Aus entÂwickÂlungsÂpoliÂtischer Sicht ist das eine gute NachÂricht: Eine solche MiÂgration bietet ChanÂcen für alle BeteiÂligten ? für die MigranÂten selbst, für die HerÂkunftsÂländer, aber auch für uns."
Das BMZ ist im Bereich MiÂgration bereits vielÂfältig engagiert. Dirk Niebel: "Wir unterÂstützen das entwicklungsÂpolitische EnÂgageÂment von MigrantenÂorganiÂsatioÂnen, wir tragen dazu bei, GeldÂtransfers von Migranten in ihre HeimatÂländer zu erleichÂtern, und wir fördern mit dem Programm "RückÂkehrenÂde Fachkräfte" MenÂschen, die in Deutschland studiert oder gearbeitet haben und in ihrem HerkunftsÂland entÂwicklungsÂpolitisch aktiv werden wollen. Zudem haben wir mit vier Ländern ? Indonesien, Vietnam, Albanien und Bosnien-HerzeÂgowina ? ein PilotÂprogramm zur tempoÂrären ArbeitsÂmigration gestartet, bei denen wir ErfahÂrungen mit PflegeÂberufen und techniÂschen Berufen sammeln wollen, und wir unterÂstützen die Umsetzung des "GesamtÂansatzes Migration" der EuroÂpäischen Union, die sich vor allem auf die ZusammenÂarbeit mit den nordÂafrikaÂnischen Staaten Ägypten, Tunesien und Marokko konzenÂtriert."
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