PresseKat - Personalpräsenz auf Berliner S-Bahnhöfen weiter gewährleistet

Personalpräsenz auf Berliner S-Bahnhöfen weiter gewährleistet

ID: 479792

Personalpräsenz auf Berliner S-Bahnhöfen weiter gewährleistet

(pressrelations) -

  • Flexibler Einsatz von Aufsichten ermöglicht mehr Kundennähe
  • Hoher Sicherheitsstandard im S-Bahn-Netz bleibt erhalten
(Berlin, 14. September 2011) Die S-Bahn Berlin wird im kommenden Jahr mit der Einführung eines zeitgemäßen technischen Abfertigungsverfahrens für die Züge der Berliner S-Bahn beginnen. Über einen Monitor im Führerstand wird der Triebfahrzeugführer auf Bahnhöfen mit unübersichtlichen Bahnsteigen künftig den Fahrgastwechsel entlang der gesamten Bahnsteigkante überwachen, um anschließend die Abfertigung vorzunehmen. Ähnliche Verfahren sind im übrigen Bundesgebiet und bei den Berliner Verkehrsbetrieben bereits länger Standard.

In diesem Zusammenhang ändern sich die Aufgabengebiete der eingesetzten Personale. Während bisher betriebliche Belange der örtlich fest gebundenen Aufsichten im Mittelpunkt der Tätigkeit standen, ist nunmehr der flexible und kundenorientierte Einsatz der Mitarbeiter möglich. Künftig kommen im Netz 120 mobile Aufsichten zum Einsatz, die nachfrage- und lageabhängig auf allen 166 Bahnhöfen eingesetzt werden können.

Auf 20 Stationen sind zudem weitere 120 Mitarbeiter während der gesamten Betriebszeit als Stammaufsichten tätig, die die Kundeninformation über Lautsprecher und elektronische Anzeigesysteme steuern. Dieses System ersetzt bis zum Jahr 2013 die feste Besetzung von 68 Stationen.

Die S-Bahn Berlin setzt mit diesem Konzept auch künftig dauerhaft mehr Bahnsteigpersonal ein als andere Betreiber vergleichbarer Schnellbahnsysteme. Mit über 500 Sicherheitskräften in der Region trägt die Deutsche Bahn zudem zur Erhöhung der Sicherheit bei.

Objektiv betrachtet sind Bahnhöfe und Züge ein außerordentlich sicherer Ort. Die Polizeikriminalitätsstatistik (PKS) 2009 registriert pro 100.000 Einwohner rund 7.400 Straftaten in Deutschland. Einen ähnlichen Maßstab auf die Zahl der Reisenden angelegt, ergibt weniger als 20 registrierte Taten pro 100. 000 Fahrgäste. Wird die Häufigkeitszahl auf Rohheitsdelikte herunter gebrochen, kommt nochmals ein anderes Bild zum Vorschein: Pro 100.000 Reisende wird von der Bundespolizei nur ein tätlicher Angriff registriert.






DB Mobility Logistics AG
Ingo Priegnitz
Sprecher S-Bahn Berlin

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Datum: 14.09.2011 - 15:45 Uhr
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