Informelles Treffen der EU-Agrarminister in Polen
(pressrelations) - Bundesministerin Aigner: "QualitĂ€t der europĂ€ischen Agrarprodukte im internationalen Wettbewerb stĂ€rker hervorheben" Agrarprodukte und Lebensmittel aus der EuropĂ€ischen Union werden weltweit immer gefragter. Weil die vielfĂ€ltigen Erzeugnisse aus den EU-Staaten höchste QualitĂ€ts- und Sicherheitsstandards erfĂŒllen, werden sie auch auĂerhalb der europĂ€ischen Grenzen immer stĂ€rker nachgefragt. Das belegen auch die deutschen Nahrungsmittel-Exporte in Drittstaaten. Sie lagen im Jahr 2010 mit rund 11,3 Milliarden Euro um 19 Prozent ĂŒber den Exporten von 2009. Wie insbesondere aufstrebende Volkswirtschaften in Zukunft noch besser erschlossen werden können, haben die europĂ€ischen Agrarminister bei ihrem Informellen Treffen vom 12. bis 13. September im polnischen Wroclaw (Breslau) beraten.
Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner begrĂŒĂte die Ăberlegungen der EuropĂ€ischen Kommission zur Verbesserung der Rahmenbedingungen fĂŒr Produkte aus Europa: "Die Verbraucher legen weltweit groĂen Wert auf die Herkunft ihrer Produkte. Um im globalen Wettbewerb bestehen zu können, muss daher die QualitĂ€t europĂ€ischer Erzeugnisse im Binnenmarkt und auf den DrittlandsmĂ€rkten noch stĂ€rker hervorgehoben werden. Ich begrĂŒĂe es, dass die EuropĂ€ische Kommission diesen Aspekt der Absatzförderung jetzt aufgreift und konkrete VorschlĂ€ge macht, wie dieses Ziel erreicht werden kann."
Mit dem GrĂŒnbuch zur Absatzförderung hat die EuropĂ€ische Kommission einen Prozess eingeleitet, um die Grundlinien einer Strategie zur Absatzförderung zu definieren. Ziel ist die Weiterentwicklung der bestehenden Instrumente zur Absatzförderung der EuropĂ€ischen Union, um auf verĂ€nderte Rahmenbedingungen der globalen MĂ€rkte zu reagieren und die WettbewerbsfĂ€higkeit europĂ€ischer Erzeugnisse zu steigern. Dabei geht es beispielsweise um die UnterstĂŒtzung kleiner- und mittelstĂ€ndischer Unternehmen bei Messeauftritten im Ausland. "Die europĂ€ische Absatzförderung ist bislang von deutscher Seite kaum genutzt worden, denn die bisherigen Bestimmungen sind zu starr und zu bĂŒrokratisch, um schnell auf verĂ€nderte Rahmenbedingungen auf den MĂ€rkten reagieren zu können. Ich begrĂŒĂe es, dass die EuropĂ€ische Kommission Möglichkeiten zur flexibleren Ausgestaltung der Förderprogramme ins Auge fasst. Dies ist ein erster Schritt in die richtige Richtung", sagte Aigner.
Die Vorlage konkreter LegislativvorschlĂ€ge ist fĂŒr Ende 2012 vorgesehen. "Deutschland wird sich in diese Beratungen konstruktiv einbringen", so die Bundesministerin.
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