(ots) - Vom Walkürenritt bis zum Hightech-Observatorium
spannt sich der Bogen, dem "Terra X" am Sonntag, 11. September 2011,
19.30 Uhr, folgt. Unter der Überschrift die "Jagd nach dem
Himmelsfeuer" geht es in der ZDF-Reihe um das Faszinosum Nordlicht.
Die Wikinger glaubten, das Nordlicht sei ein Zeichen der Götter
und stamme von den schimmernden Rüstungen der Walküren, die nach
einer geschlagenen Schlacht über den Himmel ritten. Die
wissenschaftliche Erklärung ist hingegen kaum 100 Jahre alt: Der
norwegische Forscher Kristian Birkeland kam durch seine Beobachtungen
in der Arktis dahinter, dass ein Strom aus elektrisch geladenen
Teilchen von der Sonne zur Erde kommt und in den Polarregionen den
Himmel zum Leuchten bringt. Doch das widersprach der damaligen
Vorstellung vom Universum als leerem Raum.
Heute schlagen Forscher ein neues Kapitel bei der Erforschung des
Polarlichts auf: Mit einem Hightech-Observatorium gut 1000 Kilometer
vom Pol entfernt auf dem norwegischen Archipel Svalbard wollen sie
das Phänomen mit modernsten Methoden genauer untersuchen.
Wolfgang Würkers Film erzählt von alten und neuen
Gespensterjägern. Vor allem erzählt er von der wechselvollen
Geschichte des leidenschaftlichen Entdeckers Kristian Birkeland, von
wissenschaftlichen Höhenflügen und Niederlagen, von persönlichen
Triumphen und Tragödien. Mit Dokumentarbildern, opulenten
Inszenierungen an Originalschauplätzen und aufwändigen
Computeranimationen zeigt der Film, wie die magischen
Leuchterscheinungen entstehen und wie beschwerlich es einst war, das
mysteriöse Geschehen zu verstehen.
Fotos sind erhältlich über den ZDF-Bilderdienst, Telefon: 06131 -
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