(ots) -
Konzernumsatz steigt auf 7,2 Mrd. Euro
- Operating EBIT mit 737 Mio. Euro erneut auf hohem Niveau
- Umsatzrendite mit 10,3 Prozent weiter zweistellig
- Konzernergebnis auf 269 Mio. Euro verbessert
Das internationale Medienunternehmen Bertelsmann hat im ersten
Halbjahr 2011 an die starken Ergebnisse des Vorjahres angeknĂŒpft und
wichtige Kennziffern weiter gesteigert: So legte das Unternehmen beim
Umsatz und Konzernergebnis nochmals zu; das operative Ergebnis
erreichte erneut ein hohes Niveau.
Der Konzernumsatz der fortgefĂŒhrten AktivitĂ€ten erhöhte sich um
1,9 Prozent auf 7,2 Mrd. Euro nach 7,0 Mrd. Euro im
Vorjahreszeitraum. Ohne Portfolio- und Wechselkurseffekte betrug das
organische Wachstum, zu dem sÀmtliche Unternehmensbereiche beitrugen,
2,4 Prozent. Das Operating EBIT erreichte 737 Mio. Euro und lag damit
nur geringfĂŒgig unter dem Rekordwert des Vorjahres von 754 Millionen
Euro. Die Umsatzrendite belief sich auf 10,3 Prozent (H1 2010: 10,7
Prozent) und war damit erneut zweistellig. Das Konzernergebnis
verbesserte sich um 23 Mio. Euro oder 9,3 Prozent auf 269 Mio. Euro.
Dazu trugen vor allem die InhaltegeschÀfte von Bertelsmann bei. Einen
weiteren Beitrag leistete ein deutlich verbessertes Finanzergebnis,
in dem sich die niedrigere Zinsbelastung nach erfolgreichem
Schuldenabbau und der Wegfall ergebnisbelastender Effekte aus dem
Genussschein-RĂŒckkauf Anfang 2010 niederschlagen. Der Bertelsmann
Value Added (BVA), der den ĂŒber die Kapitalkosten hinaus
erwirtschafteten Gewinn nach Steuern angibt, erreichte im ersten
Halbjahr 88 Millionen Euro (H1 2010: 82 Millionen Euro).
"Die Entwicklung im ersten Halbjahr stimmt uns sehr zufrieden:
Sowohl Umsatz und Konzernergebnis als auch unsere wichtigste
SteuerungsgröĂe, der BVA als Indikator fĂŒr Wertschöpfung, haben sich
verbessert. Die operative Umsatzrendite erreichte erst zum zweiten
Mal ĂŒberhaupt in einem Halbjahr einen zweistelligen Wert", erklĂ€rte
der Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann AG, Hartmut Ostrowski. "Das
gibt uns den nötigen RĂŒckenwind, um unsere Wachstumsstrategie
konsequent weiter voranzutreiben. Hier haben wir in den vergangenen
Monaten bereits gute Fortschritte gemacht."
Die ZuwÀchse werden umsatzseitig von den werbegeprÀgten
Unternehmensbereichen RTL Group und Gruner + Jahr sowie vom
Outsourcing-Dienstleister Arvato getragen. Beim Ergebnis kamen die
positiven Impulse vor allem aus dem FernsehgeschÀft und aus dem
BuchverlagsgeschÀft von Random House. Die RTL Group profitierte im
Berichtszeitraum von guten GeschÀften in ihren KernmÀrkten
Deutschland, Frankreich und den Niederlanden, wÀhrend sich bei Random
House insbesondere das US-GeschÀft und die DigitalaktivitÀten positiv
entwickelten. Der Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr erzielte höhere
Anzeigen- und Vertriebserlöse und optimierte Verlags- und
Redaktionsstrukturen. Arvato steigerte den Umsatz spĂŒrbar; höhere
Preise bei Energie und Papier sowie Anlaufkosten fĂŒr neue GeschĂ€fte
fĂŒhrten aber zu einem RĂŒckgang beim Operating EBIT.
Im ersten Halbjahr wurde erneut eine hohe Mittelfreisetzung aus
dem laufenden GeschÀft erzielt. Die liquiden Mittel beliefen sich zum
Stichtag 30. Juni 2011 auf mehr als 1,6 Mrd. Euro. Die
Nettofinanzschulden betrugen zur Jahresmitte 2,0 Milliarden Euro nach
gut 1,9 Milliarden Euro zum 31. Dezember 2010 und lagen damit aus
saisonalen GrĂŒnden (Dividendenzahlungen im ersten Halbjahr) marginal
höher. Im Jahresvergleich wurden die Nettofinanzschulden um 764
Millionen Euro zurĂŒckgefĂŒhrt. Die wirtschaftlichen Schulden von
Bertelsmann verringerten sich zum Stichtag 30. Juni 2011 auf 4,86
Milliarden Euro (31. Dezember 2010: 4,91 Milliarden Euro); binnen
Jahresfrist wurden sie um 1,16 Mrd. Euro zurĂŒckgefĂŒhrt. Der Leverage
Factor lag mit 2,3 unter dem internen Limit von 2,5.
"Bertelsmann ist finanziell sehr solide aufgestellt. Wir verfĂŒgen
ĂŒber ein gutes GeschĂ€ftsprofil und eine komfortable
LiquiditĂ€tsposition. Die fĂŒhrenden Ratingagenturen haben dies vor
kurzem honoriert und unsere Langfristratings um jeweils einen Notch
hochgestuft. FĂŒr den weiteren GeschĂ€ftsverlauf im zweiten Halbjahr
sind wir verhalten optimistisch, wobei die Unsicherheiten im
wirtschaftlichen Umfeld zugenommen haben. FĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2011
rechnen wir vor diesem Hintergrund unverÀndert mit einem moderaten
Anstieg des Konzernumsatzes und mit einer Umsatzrendite von ĂŒber 10
Prozent. Das operative Ergebnis wird - auch aufgrund von Kosten fĂŒr
neue Projekte und höherer Energiekosten - voraussichtlich leicht
unter dem Vorjahreswert liegen, das Konzernergebnis wird aufgrund
geringerer Einmaleffekte ĂŒber dem Vorjahreswert bleiben", erlĂ€uterte
Bertelsmann-Finanzvorstand Thomas Rabe.
Zum 30. Juni 2011 beschÀftigte Bertelsmann weltweit 100.012
Mitarbeiter (31. Dezember 2010: 97.528).
Unternehmensbereiche:
RTL Group Highlights
- Operatives Ergebnis und Umsatzrendite auf bislang höchstem
Niveau in einem ersten Halbjahr
- Online-Plattformen der RTL Group verzeichnen in sechs
Monaten mehr als 928 Millionen Videoabrufe - ein Plus von
30 Prozent
- Expansion nach Asien: Zusammen mit Reliance Broadcast
werden zwei englischsprachige Pay-TV-KanÀle in Indien
aufgebaut
Europas fĂŒhrender Unterhaltungskonzern legte bei Umsatz und
Operating EBIT zu: Der Umsatz erreichte 2,8 Mrd. EUR (H1 2010: 2,7
Mrd. EUR), das Operating EBIT 545 Mio. EUR (H1 2010: 533 Mio. EUR).
WÀhrend die WerbemÀrkte in Frankreich, den Niederlanden und Belgien
im Berichtszeitraum wuchsen, stagnierte der deutsche TV-Werbemarkt.
In SĂŒd- und Osteuropa wurden schrumpfende MarktumsĂ€tze verzeichnet.
Die TV-Senderfamilien der RTL Group schnitten jeweils besser ab als
der Markt und erzielten in Deutschland, Frankreich und den
Niederlanden zum Teil deutlich höhere ErgebnisbeitrÀge. Auch auf den
ZuschauermĂ€rkten konnte die RTL Group ihre fĂŒhrenden Positionen in
wichtigen LĂ€ndern verbessern. Der Zuschauermarktanteil der
Mediengruppe RTL Deutschland bei den 14- bis 49-JĂ€hrigen wuchs im
ersten Halbjahr auf den Rekordwert von 35,7 Prozent (H1 2010: 34,8
Prozent). In Frankreich konnte M6 als einziger der groĂen
Vollprogrammanbieter Zuschauermarktanteile gewinnen und verbesserte
sich in der werberelevanten Zielgruppe auf 17,1 Prozent (H1 2010:
16,3 Prozent). Die niederlÀndische Senderfamilie um RTL 4 steigerte
ihren Marktanteil in der Primetime krÀftig und konnte dies in
deutlich höhere Werbeeinnahmen ĂŒberfĂŒhren. Die Produktionstochter
Fremantle Media verzeichnete durch Portfolioeffekte und eine starke
GeschÀftsentwicklung in Nordamerika höhere UmsÀtze. Das operative
Ergebnis ging allerdings aufgrund des weiterhin hohen Drucks auf
Margen und Produktionsvolumina zurĂŒck.
Random House Highlights
- Erfolgreiches US-GeschĂ€ft sorgt fĂŒr deutlichen
Gewinnanstieg bei Random House
- E-Book-VerkÀufe legen weiter im dreistelligen
Prozentbereich zu
- DigitalgeschÀft durch Erwerb der Digital-Media-Agentur
Smashing Ideas gestÀrkt
Die weltweit gröĂte Publikumsverlagsgruppe verzeichnete im
Berichtszeitraum eine deutliche Steigerung des Operating EBIT,
wĂ€hrend der Umsatz wechselkursbedingt leicht rĂŒcklĂ€ufig war. Der
Umsatz erreichte 787 Mio. EUR (H1 2010: 791 Mio. EUR), das Operating
EBIT 69 Mio. EUR (H1 2010: 40 Mio. EUR). Das Random-House-Ergebnis
profitierte insbesondere von einem starken US-GeschĂ€ft, trotz groĂer
UmbrĂŒche und Insolvenzen im Buchhandel. Wachstumstreiber waren
weltweit ein auĂergewöhnlich starkes Titelportfolio mit mehreren
Bestsellern in Millionenauflage sowie das weiterhin rasant wachsende
GeschÀft mit E-Books in allen KernmÀrkten. In den USA erreichte der
Anteil der DigitalumsÀtze mehr als 20 Prozent. Das E-Book-Angebot
aller Random-House-Verlage umfasste zur Berichtslegung mehr als
27.000 Titel. Random House stellte in den ersten sechs Monaten des
Jahres 145 Titel auf den Bestsellerlisten der "New York Times",
darunter mit "Unbroken" von Laura Hillenbrand das meistverkaufte
Hardcover, und verkaufte annÀhernd vier Millionen Exemplare der
Fantasy-Serie "A Song of Ice and Fire" des US-Autors George R. R.
Martin. Die Random House Group UK konnte gegenĂŒber dem Vorjahr sowohl
den Umsatz als auch das Ergebnis steigern und stellte mehr als ein
Viertel aller Titel auf den Bestsellerlisten der "Sunday Times". In
Deutschland steigerte die Verlagsgruppe Random House Umsatz und
Marktanteil in einem schwierigen Gesamtmarkt, und auch Random House
Mondadori in Spanien wuchs schneller als der Markt.
Random-House-Autorin Jennifer Egan erhielt einen Pulitzer-Preis in
der Kategorie Roman fĂŒr "A Visit from the Goon Squad", Philip Roth
wurde im Berichtszeitraum mit dem Man Booker International Prize
ausgezeichnet.
Gruner + Jahr Highlights
- KrÀftiger Ausbau bei Corporate Publishing national und
international: 34 neue Kunden und Projekte allein im
ersten Halbjahr 2011
- G+J EMS wÀchst im Bereich der Mobile-Vermarktung erneut
deutlich und ist damit weiterhin unangefochtener
MarktfĂŒhrer in Deutschland
- QualitÀtsportfolio in Deutschland u. a. mit Kinder- und
Jugendmagazin "Yuno", "Grazia" und "Women's Health"
gestÀrkt
Europas fĂŒhrender Zeitschriftenverlag steigerte im
Berichtszeitraum den Umsatz, das operative Ergebnis blieb auf hohem
Niveau nahezu stabil. Der Umsatz erreichte 1,3 Mrd. EUR (H1 2010: 1,2
Mrd. EUR), das Operating EBIT 125 Mio. EUR (H1 2010: 130 Mio. EUR).
Zu dieser Entwicklung trugen fortlaufende Effizienzverbesserungen der
Verlags- und Redaktionsstrukturen sowie eine gute Marktperformance
bei, die Preissteigerungen u. a. bei Papier kompensieren konnten. Die
Anzeigen- und Vertriebserlöse legten leicht zu. Im AnzeigengeschÀft
profitierte G+J in Deutschland von seinem Portfolio im Premiumsegment
und konnte erneut Anzeigenumsatz und Marktanteile dazugewinnen. Die
Digitalvermarktung von G+J EMS und die fortgefĂŒhrte
Internationalisierung der EMS-Tochter Ligatus fĂŒhrten zu einem
signifikanten Umsatzwachstum in diesem strategischen Ausbaubereich.
Im internationalen GeschÀft verzeichnete vor allem Frankreich ein
erfreuliches Umsatzwachstum und einen Ergebnisanstieg, der durch
StrukturmaĂnahmen gestĂŒtzt wurde. Der spanische Markt erwies sich
insbesondere im Vertriebsbereich weiterhin als schwierig, die
AnzeigengeschÀfte der Titelfamilien erreichten nahezu
Vorjahresniveau. Ăsterreich entwickelte sich umsatzseitig weitgehend
stabil, China zeigte weiterhin ein deutliches Wachstum. Im
DruckgeschÀft von Prinovis und Brown Printing stieg der Umsatz
leicht, das Ergebnis entwickelte sich hingegen rĂŒcklĂ€ufig. Das
Dresdner Druck- und Verlagshaus setzte seine gute Performance der
Vorjahre fort.
Arvato Highlights
- Ausbau der Archiv- und Digitalisierungsdienste: Arvato
sichert BestÀnde von Grundy UFA und Schweizer Radio und
Fernsehen (SRF)
- Aufbau eines landesweiten Logistiknetzwerks in China mit
nunmehr 42 Standorten vollendet
- Erfolgreicher Abschluss eines der umfangreichsten
Outsourcing-Prozesse in der Geschichte von Microsoft:
Arvato ist jetzt Partner fĂŒr alle "Contract to
invoice"-Services fĂŒr vier GeschĂ€ftsbereiche auf vier
Kontinenten
Der international vernetzte Outsourcing-Dienstleister Arvato
steigerte im ersten Halbjahr den Umsatz, das Operating EBIT lag unter
anderem aufgrund von Preissteigerungen bei Energie und Rohstoffen
sowie Anlaufverlusten unter Vorjahresniveau. Der Umsatz erreichte 2,4
Mrd. EUR (H1 2010: 2,3 Mrd. EUR), das Operating EBIT 66 Mio. EUR (H1
2010: 99 Mio. EUR). Die Anfang des Jahres eingeleitete
Neuorganisation von Arvato in strategische GeschÀftseinheiten, die
klar umrissene MĂ€rkte bearbeiten, wurde erfolgreich abgeschlossen. Im
Zuge dieser Neuaufstellung konnten groĂe KundenabschlĂŒsse erzielt
werden. Durch die Arvato-Strategie, in allen Segmenten integrierte
Dienstleistungsketten anzubieten, entwickelten sich auch die
produktionsorientierten Bereiche stÀrker zu DienstleistungsgeschÀften
weiter. Wachstumstreiber waren im Berichtszeitraum erneut die
GeschÀfte in Frankreich sowie die GeschÀftseinheiten Arvato Infoscore
und Arvato Systems. Die Entwicklung der GeschÀftsaktivitÀten von
Arvato in SĂŒdeuropa und den USA war hingegen schwierig. Die UmsĂ€tze
mit Kunden aus der Entertainment-Branche waren vor allem in den USA,
aber auch in Europa rĂŒcklĂ€ufig. Auch die bei Inmediaone gebĂŒndelten
DirektvertriebsaktivitÀten gestalteten sich schwierig. Arvato weitete
die InvestitionstÀtigkeiten im Vergleich zum Vorjahr aus und
steigerte die Mitarbeiterzahl.
Corporate
Der Bereich Corporate, der die Corporate Investments und das
Corporate Center von Bertelsmann umfasst, wies im ersten Halbjahr
einen höheren operativen Fehlbetrag als im Vorjahr aus. Er belief
sich auf -67 Mio. EUR (H1 2010: -50 Mio. EUR). Das mit KKR betriebene
assoziierte Musikrechteunternehmen BMG war im ersten Halbjahr vom
weiteren GeschĂ€ftsaufbau geprĂ€gt. BMG schloss die Ăbernahme des
traditionsreichen britischen Musikverlages Chrysalis erfolgreich ab;
namhafte KĂŒnstler wurden neu unter Vertrag genommen. Die bei
Corporate Investments angesiedelten Fonds BDMI und BAI hielten zum
Stichtag 32 Beteiligungen. Neu hinzu kamen Anteile an verschiedenen
europÀischen Venture-Capital-Fonds sowie Beteiligungen an drei
Digital-Firmen in China. Nach dem Ende Mai abgeschlossenen Verkauf
der Direct-Group-GeschÀfte in Frankreich wurde die Direct Group mit
Wirkung zum 30. Juni 2011 als eigenstÀndiges Segment des
Bertelsmann-Konzerns aufgelöst. Die verbliebenen Club- und
DirektmarketinggeschÀfte in Deutschland und Spanien sind seither den
Corporate Investments zugeordnet.
Zahlen im Ăberblick (in Mio. EUR)
1.1.2011- 1.1.2010-
30.6.2011 30.6.2010
Konzernumsatz (fortgefĂŒhrte AktivitĂ€ten) 7.160 7.028
Operating EBIT der Bereiche 805 802
Corporate/Konsolidierung -68 -48
Operating EBIT (fortgefĂŒhrte AktivitĂ€ten) 737 754
SondereinflĂŒsse -60 -30
EBIT (Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern) 677 724
Finanzergebnis -195 -315
Ergebnis vor Steuern aus fortgefĂŒhrten AktivitĂ€ten 482 409
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -108 -108
Ergebnis nach Steuern aus
fortgefĂŒhrten AktivitĂ€ten 374 301
Ergebnis nach Steuern aus nicht
fortgefĂŒhrten AktivitĂ€ten -105 -55
Konzernergebnis 269 246
davon: Ergebnis Bertelsmann-AktionÀre 183 170
davon: Ergebnis nicht beherrschender Anteilseigner 86 76
Investitionen 367 365
davon: operative Investitionen 327 208
Stand 30.6.2011 Stand 31.12.2010
Nettofinanzschulden 2.018 1.913
Wirtschaftliche Schulden* 4.856 4.915
Mitarbeiter (Anzahl) 100.012 97.528
(fortgefĂŒhrte AktivitĂ€ten)
Die Vergleichszahlen der Vorperiode wurden entsprechend IFRS 5
angepasst.
*Nettofinanzschulden zuzĂŒglich PensionsrĂŒckstellungen,
Genusskapital und Barwert der Operating Leases (fortgefĂŒhrte
AktivitÀten).
Bereich* Umsatz Operating EBIT
1.1.- 1.1.- 1.1.- 1.1.-
30.6.11 30.6.10 30.6.11 30.6.10
RTL Group 2.751 2.661 545 533
Random House 787 791 69 40
Gruner + Jahr 1.250 1.217 125 130
Arvato 2.395 2.312 66 99
Summe der Bereiche 7.183 6.981 805 802
Corporate/Konsolidierung -23 47 -68 -48
Summe Konzern 7.160 7.028 737 754
* fortgefĂŒhrte AktivitĂ€ten
Ăber die Bertelsmann AG
Bertelsmann ist ein internationales Medienunternehmen, das mit den
KerngeschÀften Fernsehen (RTL Group), Buch (Random House),
Zeitschriften (Gruner + Jahr) und Outsourcing-Dienstleistungen
(Arvato) in 50 LĂ€ndern der Welt aktiv ist. Mit rund 100.000
Mitarbeitern erzielte das Unternehmen im GeschÀftsjahr 2010 einen
Umsatz von 15,8 Mrd. Euro. Bertelsmann steht dabei fĂŒr KreativitĂ€t
und Unternehmergeist. Diese besondere Kombination ermöglicht die
Schaffung erstklassiger Medien- und Kommunikationsangebote, die
Menschen auf der ganzen Welt begeistern und Kunden innovative
Lösungen aufzeigen.
Pressekontakt:
Andreas Grafemeyer
Leiter Medien- und Wirtschaftsinformation
Tel.: 0 52 41 - 80 24 66
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