Minister Reinholz zieht positive Bilanz aus heutiger Landtagsanhörung zur Forststrukturreform
(pressrelations) - Im Rahmen einer Landtagsanhörung zur künftigen Forststrukturreform in Thüringen wurden heute 18 Verbände angehört. Die Mehrheit der Verbände sieht in der Errichtung einer Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) für die Forstverwaltung eine größere Perspektive als bei einer Fortführung des bisherigen Regiebetriebes. Vor allem wird begrüßt, dass das Gemeinschaftsforstamt als Organisationsstruktur erhalten bleibt. Damit wird gewährleistet, dass neben der Holznutzung auch die sozialen und ökologischen Funktionen des Waldes erfüllt werden. Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen kommen gleichberechtigt zum Zuge.
Die Errichtung der AöR ermöglicht neue wirtschaftliche Perspektiven. Dies geschieht zum einen durch das Ausbauen neuer Geschäftsfelder (z.B. Wildbretvermarktung/ Kaminholzproduktion) und andererseits durch die Erschließung von Effizienzpotenzialen.
Positive Resonanz bei den Verbänden fand die umfängliche Berücksichtigung der sozialen Belange der Bediensteten. So werden geltende Tarifverträge fortgeführt und Besitzstände gewahrt. Den Vorschlägen seitens vieler Verbände, die Waldflächen in das Eigentum der AöR zu übertragen, steht Minister Reinholz offen gegenüber.
Zu den Verbänden der heutigen Anhörung zählen u.a.
- Waldbesitzerverband für Thüringen e.V.
- Industriegewerkschaft Bau, Agrar, Umwelt - Thüringer Beamtenbund - Bund deutscher Forstleute - Landesjagdverband Thüringen - Gemeinde- und Städtebund Thüringen sowie zahlreiche Naturschutzverbände und der Hauptpersonalrat Forst.
Andreas Maruschke
Pressesprecher
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