(ots) - Die Angst geht in der Schauspielklasse um. Die
berufliche Zukunft hängt von einem Abschlussvorsprechen ab - den
Schülern droht ein Desaster. Dies ist der Rahmen der improvisierten
Komödie "Unten Mitte Kinn", die das ZDF als "Kleines Fernsehspiel" am
Montag, 15. August 2011, 0.00 Uhr, präsentiert.
Trotz des allentscheidenden Termins ist Franz Borchert, der
67-jährige Leiter der Schauspielabteilung, seit Wochen verschwunden.
Die Studenten sind auf sich allein gestellt. Einige munkeln, Borchert
sei krank, andere, er sei wegen der drohenden Schließung der
Abteilung untergetaucht. Um sich zu retten, proben die Schüler den
Aufstand gegen das gleichgültige Kunstbeamtentum und werden Opfer von
Gerüchten, Intrigen und Panikattacken. Wie die Abschlussklasse doch
noch einen Weg findet, sich aus dieser Situation zu befreien, ist für
alle überraschend.
Autor und Regisseur Nicolas Wackerbarth schrieb für "Unten Mitte
Kinn" kein Drehbuch, sondern entwarf die Filmgeschichte als
Szenenfolge, deren genauer Verlauf den Darstellern nicht bekannt war.
Zusammen mit seinem Ensemble aus jungen Schauspielern und erfahrenen
Darstellern wie Ursula Werner und Fritz Schediwy wurden die Dialoge
und konkreten Situationen der Szenen dann in Improvisationen gefunden
und mit einer dokumentarisch geführten Kamera eingefangen.
Wackerbarth schreibt über den Prozess dieser Arbeit zwischen Spiel-
und Dokumentarfilm: "Ohne Kenntnis der Filmerzählung haben sich die
Schauspieler auf offenes Feld hinausgewagt in der Absicht, sich
selbst zu überraschen und den eigenen Kontrollverlust anzusteuern. So
haben wir gemeinsam daran gearbeitet, 'reale' Zustände
hervorzubringen."
ZDFkultur zeigt den Film am Sonntag, 21. August, 20.15 Uhr.
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