Dirk NieÂbel beÂsucht ProÂjekte in Albanien
(pressrelations) - Der BunÂdesÂmiÂnisÂter für wirtÂschaftÂliche ZuÂsamÂmenÂarÂbeit und EntÂwickÂlung, Dirk NieÂbel, weiht heute geÂmeinÂsam mit dem alÂbaÂnischen PreÂmierÂminister Berisha und dem monteÂnegriÂnischen PremierÂminister Luksic eine 400-Kilovolt-ÜberÂtraÂgungsÂleiÂtung zwischen AlbaÂnien und MonÂteÂnegro ein, die von der deutschen EntÂwickÂlungsÂzuÂsamÂmenÂarbeit geÂförÂdert worden ist.
Dirk Niebel: "Deutschland unterÂstützt Albanien bei der regioÂnalen InteÂgraÂtion im EnerÂgieÂsektor. Die ÜberÂtraÂgungsÂleitung zwischen AlbaÂnien und MonteÂnegro ist erst der BeÂginn. Durch die LeiÂtung wird die StromÂverÂsorÂgung in beiÂden LänÂdern verÂlässÂlicher und effiÂzienter. AlbaÂnien wird an den euroÂpäischen StromÂmarkt anÂgeÂschlossen, was zu weiterer WirtÂschaftsÂentÂwicklung in AlbaÂnien beiÂtragen wird. Für die 400-Kilovolt-Leitung zwischen AlbaÂnien und Kosovo habe ich im Mai den StartÂschuss geÂgeben. Eine LeiÂtung zwischen AlbaÂnien und MazeÂdonien wird derÂzeit vorbereitet."
Daneben legte der Minister gemeinÂsam mit albaÂnischen RegieÂrungsÂverÂtretern den GrundÂstein für BauÂmaßÂnahmen zur VerÂbesÂserung der TrinkÂwasserÂverÂsorgung und AbÂwasÂserÂentÂsorgung der Stadt Shkodra. Dirk Niebel: "Die KoopeÂraÂtion verÂschieÂdener Geber mit Albanien in diesem ProÂjekt ist beiÂspielÂhaft. Die BunÂdesÂreÂpublik stellt in geÂmeinÂsamer KraftÂanÂstrenÂgung mit ÖsterÂreich und der Schweiz FinanzÂmittel zur VerÂfügung, damit die TrinkÂwasserÂverÂsorgung der BeÂvölÂkeÂrung und ? über die LandesÂgrenzen hinaus ? der GeÂwässerÂschutz des Shkodra-Sees verÂbessert werden kann."
In Albanien ist eine zuverÂlässige StromÂverÂsorgung keinesÂwegs selbstÂverÂständÂlich. In vielen Städten und im ländÂlichen Raum ist auch eine durchÂgehende WasÂserÂverÂsorÂgung und eine umweltÂgeÂrechte AbÂwasÂserÂentÂsorgung ebenÂfalls nicht geÂsichert. So erÂhalÂten 25 ProÂzent der BeÂvölÂkeÂrung weniger als acht Stunden tägÂlich TrinkÂwasser. DeutschÂland unterÂstützt AlbaÂnien schwerÂpunktÂmäßig bei der VerÂbesÂserung der VerÂsorÂgungsÂinfraÂstruktur im Energie- und WasserÂsektor sowie bei einer nachÂhalÂtigen Wirtschaftsentwicklung.
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