(ots) - In dem Drama "Das Fremde in mir", das am Montag, 1.
August, 0.00 Uhr, im ZDF ausgestrahlt wird, setzt sich Emily Atef
(Buch und Regie) mit dem Mutterbild in unserer Gesellschaft und dem
damit verbundenen Erwartungsdruck auseinander. Rebecca (Susanne
Wolff) kann ihren neugeborenen Sohn nicht lieben. Sie funktioniert in
keiner Weise so, wie man es von einer glücklichen jungen Mutter
erwartet, und stößt auf völliges Unverständnis. Die postnatale
Depression belastet nicht nur sie, sondern auch ihren Mann und alle
Angehörigen. Professionelle Hilfe und die Erkenntnis, dass sie mit
ihrem Problem nicht allein ist, eröffnen eine hoffnungsvolle
Perspektive.
Regisseurin Emily Atef wagt sich einfühlsam an ein Tabuthema: "Es
hat mich immer gewundert, wie schwangere Frauen und Mütter, die
gerade entbunden haben, irgendwie als 'Heilige' betrachtet werden.
Wenn sich Liebe und Glück dann nicht einstellen, werden sie zu
Unmenschen, mit denen eigentlich niemand etwas zu tun haben will. Das
hat mich zum Nachdenken gebracht."
"Das Fremde in mir", eine Koproduktion des Kleinen Fernsehspiels
im ZDF, wurde mehrfach national und international ausgezeichnet,
unter anderem für die Beste Regie beim Studio Hamburg Nachwuchspreis
und als Bester Film auf dem Mar del Plata International Film Festival
2008. Die Hauptdarstellerin Susanne Wolff erhielt für ihre Rolle den
Preis als Beste Schauspielerin auf dem Filmfest München und in Sao
Paolo
Die Reihe "Gefühlsecht" endet am Mittwoch, 3. August 2011, 23.15
Uhr, mit "Wenn die Welt uns gehört" von Antje Kruska und Judith Keil.
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