PresseKat - Verschenktes Geld

Verschenktes Geld

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Verschenktes Geld

(pressrelations) - Derzeit erscheinen die Märkte paradox: Während die einen ? Staaten wie Griechenland ? händeringend nach Geld suchen, scheinen die anderen ihr Geld zu verschenken. Anders lassen sich die aktuell niedrigen Zinsen für 5-jährige deutsche oder US-amerikanische Anleihen nicht erklären. Denn Anleiheinvestoren machen real, nach Abzug der Inflation, sogar Verluste. Aber warum tun sie das? Antworten gibt Ihnen der neue Kapitalmarktbrief.

Eine Ratio scheint es nicht zu geben. Die Anleger tun es offensichtlich aus Angst ? Angst vor einer weiteren Zuspitzung der Schuldenkrise in Europa sowie vor einem erneuten Abgleiten der globalen Wirtschaft in eine Rezession. Während die Entwicklungen in Griechenland in der Tat besorgniserregend sind und die Politik ein koordiniertes Vorgehen vermissen lässt, scheint der konjunkturelle Grundtrend unverändert aufwärts gerichtet zu sein. Zwar haben sich die globalen Einkaufsmanagerindizes zuletzt weiter abgeschwächt, sie liegen aber in fast allen Ländern noch in der Expansionszone. Insbesondere Deutschland könnte sich in Europa als Lokomotive erweisen und die Wirtschaft unter anderem in den Peripheriestaaten ins Schlepptau nehmen. Die jüngsten Leitzinserhöhungen in China und Indien sind ein Ausdruck von Wachstumskraft in den aufstrebenden Staaten.

Gleichzeitig scheint an den Kapitalmärkten die Angst schon größtenteils eingepreist zu sein. Im Anleihesegment reflektieren die hohen Risikoprämien Griechenlands von rund 14 Prozent gegenüber deutschen Anleihen bereits einen Schuldenschnitt von zirka 67 Prozent. Dieses Ausmaß erscheint übertrieben, weil damit Griechenlands Schulden unter den europäischen Durchschnitt fallen würden. Und auch am Aktienmarkt spiegelt ein Kurs-Gewinn-Verhältnis europäischer Aktien von unter 10 viel Skepsis wider ? ein Niveau, das gut 30 Prozent unter dem mehrjährigen Mittel liegt. Unsicherheit ist zwar zunächst Gift für die Märkte, aber sie kann dem mutigen Investor Chancen bieten. So kaufen sogenannte Insider, wie die Konzernvorstände, bereits wieder Aktien ihrer Unternehmen in größeren Mengen auf. Es kann sich daher lohnen, Aktien in Schwächephasen nachzukaufen.





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Datum: 22.07.2011 - 08:11 Uhr
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