"Gnosis oder Die Moabiter" von Oliver Sturm für Prix Europa nominiert
(pressrelations) - hickt Hörspiel von hr2-kultur und Deutschlandfunk ins Rennen
Das von hr2-kultur produzierte Hörspiel "Gnosis oder Die Moabiter" von Oliver Sturm ist von der ARD für den Prix Europa nominiert worden.
hr2-kultur hat das Werk, das in der Kategorie "Radiofiktion" in den Wettbewerb geht, im Februar 2011 urgesendet. Realisiert wurde es gemeinsam mit dem Deutschlandfunk. Der Autor Oliver Sturm führte auch Regie, verantwortliche hr2-Redakteurin und Dramaturgin ist Ursula Ruppel. Der Prix Europa 2011 wird vom 22. bis 29. Oktober in Berlin ausgetragen.
Zentrale Figur des Hörspiels ist ein "Haderer", der Geist eines Verstorbenen, der wie ein Phantom durch das Hörspiel geistert. Seine "apokalyptische Botschaft" stößt auf ein reges Echo, das Oliver Sturm virtuos in einem chorischen Sprechen einfängt. Das Hörspiel gewinnt dadurch eine musikalische Qualität, die im Zusammenspiel mit den O-Tönen eine Physiognomie religiöser Inbrunst einst und heute zeichnet. "Gnosis oder Die Moabiter" blickt hinter die Fassade einer offiziell abgesegneten
Religiosität.
Seit 1987 werden beim Prix Europa die besten europäischen Radio- und TV-Produktionen aufgeführt und ausgezeichnet. Mittlerweise präsentiert das europaweit größte trimediale Festival in Berlin auch Online-Produktionen. 1997 fusionierte der Prix Europa mit dem Prix Futura Berlin.
Rückfragen an: Hanni Warnke, hr-Pressestelle, Telefon: 069 / 155 4403, hwarnke(at)hr-online.de