SCHULZ: Neue Vergabepraxis von Top-Level-Domains ist sinnvoll
(pressrelations) - BERLIN. Zu den Entwicklungen in der Domainvergabe erklärt der IT-Sicherheits- und Internetexperte der FDP-Bundestagsfraktion Jimmy SCHULZ:
Die FDP-Bundestagsfraktion begrüßt die neuen Entwicklungen in der Domainvergabe. Die Möglichkeit für Unternehmen, sich eine frei wählbare Top-Level-Domain (TLD) zuzulegen, dürfte für Bewegung im Domainmarkt sorgen und die Vergabepraxis der Domains noch weiter in privatwirtschaftliche Hand legen.
Die Registrierung einer Top-Level-Domain ist allerdings teurer und aufwendiger als die Registrierung einer Second-Level-Domain. So ist sichergestellt, dass nur etablierte Organisationen in der Lage sein werden, die notwendige Infrastruktur zu betreiben. Dies ist sinnvoll, da diese Infrastruktur für die Funktion des Internets kritisch ist. Die Besitzer der neuen TLDs werden über ihre Vergabepraxis von Second-Level und Third-Level-Domains selbst entscheiden dürfen.
In www.bundestag.deist die Top-Level-Domain ".de" und die Second-Level-Domain ist "bundestag". Zukünftig sind nun auch Domains wie www.jimmy.schulzdenkbar oder E-Mail-Adressen wie jimmy(at)schulz.Der Registrierungsprozess soll im Januar 2012 starten, von da an kann es bis zu 20 Monate dauern, bis die neue TLD verfügbar ist.
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