(ots) - Die Kindernothilfe erhöht die
Soforthilfe für die von der Hungersnot bedrohten Menschen am Horn von
Afrika auf 300.000 Euro und weitet die Hilfsmaßnahmen auf Somalia
aus. Im Vordergrund steht die Versorgung von fast 3.000 Kindern und
ihren Familien mit Wasser und Nahrung. Gemeinsam mit dem lokalen
Partner International Aid Services (IAS) richtet die Kindernothilfe
in Mogadischu zudem Schutzzentren für Flüchtlingskinder ein und
installiert Wasssertanks an zehn Notschulen.
Täglich fliehen über 1.000 Menschen vor Dürre und Hunger in die
Hauptstadt Somalias oder direkt in die Nachbarländer. "Unser Ziel ist
es, Kinder und ihre Familien mit Hilfsmaßnahmen zu erreichen, bevor
sie sich auf diese kräfteraubenden und lebensbedrohenden Fußmärsche
machen", so Dr. Jürgen Thiesbonenkamp, Vorstandsvorsitzender der
Kindernothilfe. Bislang waren durch die politisch instabile Lage im
Süden Somalias kaum Hilfslieferungen an die Bevölkerung möglich. Das
ändert sich nun aufgrund der dramatischen Situation. "Mit IAS haben
wir einen erfahrenen Partner, der schon seit 20 Jahren unter den
schwierigen Bedingungen in Somalia tätig ist", betont Thiesbonenkamp.
Die Kindernothilfe bittet weiterhin um Spenden:
Stichwort: Dürrekatastrophe "Horn von Afrika"
Spendenkonto 45 45 4
BLZ 350 601 90
KD-Bank eG
Unser Mitarbeiter Dietmar Roller steht vor Ort für Interviews
bereit. Anfragen bitte über die Pressestelle.
Pressekontakt:
Angelika Böhling, Tel. 0178 8808013
Pressesprecherin, Kindernothilfe e.V.