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Pixelschieben oder Fotograie?

ID: 44010

Reale Bildgestaltung versus künstliche Welt am Computer gebastelt

(firmenpresse) - In einigen Bereichen der Fotografie herrscht derzeit eine künstliche Ästhetik. In der Mode: Maskenhafte, glatt retuschierte Gesichter ohne Ausdruck, mit digital idealisiertem Körperbau. Die Automobilwerbung zeigt: Himmelstürmende Blech- und Glasblender in einem Landschaftsmix aus Toskana und Texas. Ein durch die Luft kreisender, afrikanischer Geier, ist selbstverständlich auch mit von der Partie. Was haben solche Bildwelten mit Fotografie zu tun? Es handelt sich um eine sinnlose Überzeichnung, ich hoffe um einen Trend, der sich verflüchtigt, wenn die „kreative“ Einbahnstrasse als solche erkannt worden ist. Woher der Mut zu solch einer Umkehr kommen soll, da sich die Sehgewohnheiten geändert haben bzw. manipuliert worden sind ist allerdings fraglich. Vielleicht hilft das Gesetz der ewigen Wiederkehr, wonach auf den Hyperperfektionismus ein Wechsel in das andere Extrem folgen müsste.

Digitale Fotografie und Bildbearbeitung haben aber ebenfalls in immenses Potential. Ein wesentlicher Vorteil liegt in den Produktionsabläufen. Sie sind bedeutend schneller und erheblich kostengünstiger. Während sich bei analogen Produktionen zuerst der Mülleimer mit Polaroids füllt, bevor das Warten auf die Ergebnisse der Filmentwicklung beginnt, gibt es jetzt ein Live-Bild, das selbst in Grenzbereichen ein exaktes Arbeiten ermöglicht. Da die Kontrolle unmittelbar ist, können Korrekturen und Variationen sofort vorgenommen werden. Digitale Kamerasysteme bieten dazu eine Bildqualität, die analogem Material mehr als ebenbürtig und im Gesamtsystem überlegen sind. Und das bei kleinerem Aufnahmeformat und perfekter Technik, die eine professionelle Arbeit komfortabel unterstützt. Die elektronische Bildbearbeitung sollte dennoch nicht die Grenzen eines zeitgenössischen Fotolabors sprengen. Bildausschnitt, Farbkorrektur, Belichtungskorrektur, eine unterstützende Retusche und fertig!

Mein Fazit: Der Fotograf, der lebendige Bilder natürlich und realitätsnah schafft, die digitalen Möglichkeiten als gestalterische Stilmittel sinnvoll einsetzt und damit seiner Handschrift Ausdruck verleiht, ist auch in der digitalen Welt der bessere Vertreter seiner Zunft. Manipuliert wurde immer – auch von den Fotografenlegenden. Aber bitte nachvollziehbar und mit ehrlichen Mitteln.





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Datum: 02.03.2008 - 12:42 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kategorie:

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Meldungsart: Erfolgsprojekt
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 02.03.2007

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