(ots) - ARD stärkt weiter den Informationsanteil im
Programm
Die ARD ist auch in weltpolitischen Krisenzeiten für die Menschen
die Informationsquelle Nr. 1. Das haben die Einschaltquoten zum
Beispiel während der Katastrophe in Japan und anlässlich der
Umwälzungen im Nahen Osten deutlich gezeigt.
Deshalb soll bei aktuellen, relevanten Ereignissen die Information
in der ARD künftig eine noch höhere Priorität haben - auch wenn sich
dadurch das Regelprogramm verschiebt. Das bekräftigten die
Intendantinnen und Intendanten noch einmal auf ihrer Sitzung in
Würzburg.
"Damit wird der hohe Informationsanteil im Programm weiter
gestärkt. Die Qualität des Gemeinschaftsprogramms ist ein genauso
wichtiges Erfolgskriterium wie quantitativer Erfolg", sagte die
ARD-Vorsitzende und WDR-Intendantin Monika Piel.
Auch in den täglichen und wöchentlichen Magazinen soll künftig
noch stärker auf aktuelle Ereignisse eingegangen werden.
"Unser Erfolg gibt uns Recht. Es ist schon ein sehr erfreuliches
Zeichen, dass Jugendliche zwischen 12 und 29 Jahren die
Informationskompetenz im Fernsehen vor allem im "Ersten" sehen. Nach
einer aktuellen Jugendtrend-Studie wird "Das Erste" auch von dieser
Altersgruppe als informativ, glaubwürdig und kompetent geschätzt. In
diesen Punkten liegen wir deutlich vor den Privat-Sendern.
Bemerkenswert ist auch die generelle Zustimmung der Jugendlichen zum
öffentlich-rechtlichen Programm: 81 % von ihnen finden grundsätzlich
öffentlich-rechtliche Programmangebote wichtig", so Monika Piel.
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