(ots) - "Die Anatomie der Frau ist für Trikotwerbung nicht
geeignet. Die Reklame verzerrt." So hieß es noch 1976 in einer
offiziellen Stellungnahme des DFB. Wie sich die Zeiten ändern. Heute
tragen unsere DFB-Mädels maßgefertigte Leiberln, die an den Körperbau
angepasst sind - und die Werbung reißt sich um die neuen deutschen
Heldinnen. Am Sonntag startet Deutschland in die Frauen-WM vor 74000
Zuschauern in Berlin. Sommermärchen reloaded! Wobei: Im Vergleich zu
vielen ihrer männlichen Kollegen sind den Frauen Starallüren fremd,
sie treten authentisch auf. Und auch bei der sportlichen Bilanz
gibt's Unterschiede: Bei den Mädels soll am Ende der dritte Titel in
Folge stehen. Wie werben die Öffentlich-Rechtlichen nicht frech für
die Titelkämpfe 2011: "3. Plätze sind was für Männer!" Die neuen
Sympathieträger heißen Bajramaj, Laudehr oder Popp. Ihre Namen werden
von Tag zu Tag bekannter, die TV-Quoten sind gigantisch. Mit einer
erfolgreichen WM könnte auch in der Liga ein Boom ausgelöst werden.
Auf geht's, in schwarz-rot-goldige Zeiten!
Tobias Altschäffl
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