LINDNER zu SEEHOFER (01.06.2011)
(pressrelations) - Die stellvertretende FDP-Sprecherin KATHRIN KLAWITTER teilt mit:
Berlin. Zu ĂuĂerungen des CSU-Vorsitzenden HORST SEEHOFER zur Energiepolitik, zur Koalition in Bayern und zur PKW-Maut erklĂ€rt FDP-GeneralsekretĂ€r CHRISTIAN LINDNER:
"Die Bayern schieĂen schneller als die PreuĂen. Mitunter zu schnell. Es war deshalb richtig, dass die bayerische FDP voreilige und unfachliche Festlegungen der Staatsregierung verhindert hat, bis die strategischen Leitfragen in Berlin geklĂ€rt wurden.
Energiepolitische ĂuĂerungen aus dem industriepolitisch aufgeklĂ€rten Teil der SPD wirken bisweilen weitsichtiger als manche Idee der CSU-FĂŒhrung. Trotzdem wird die FDP in Bayern weiter gerne mit der CSU, die ja ansonsten ohne tragfĂ€hige Koalitionsalternative im Landtag ist, um gute Lösungen ringen.
Die neuerlichen Forderungen des bayerischen MinisterprĂ€sidenten nach einer PKW-Maut belegen, dass die CSU dringlich dieses Korrektiv braucht. Eine Mehrbelastung der Autofahrer passt angesichts der Benzinpreise und der drohenden Steigerung der Energiekosten nicht in die Zeit. Eine Mautpflicht fĂŒr auslĂ€ndische PKW hingegen hĂ€tte einen so geringen Ertrag, dass die Verwaltungskosten unverhĂ€ltnismĂ€Ăig hoch wĂ€ren. Wenn Horst Seehofer also eine PKW-Maut nur fĂŒr auslĂ€ndische Autofahrer fordert, dann verabreicht er entweder ein Placebo oder hat doch insgeheim die spĂ€tere Ausdehnung auf die deutschen Autofahrer im Blick."
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