(ots) - Im Jahre 1959 gelang es Manfred Linus Kreiner,
einem unbekannten jungen Fotografen in New York, drei Tage mit
Marilyn Monroe zu verbringen und sie exklusiv zu fotografieren.
Kreiner war ein eingewanderter Deutscher. In einem Tagebuch
beschrieb er seine Begegnung mit dem amerikanischen Superstar -
Charakterzüge, Umgangsformen und Trinkgewohnheiten der Monroe: "Schon
bald stand ich in ihrem magischen Bann", schreibt Kreiner, "zugleich
lagen meine Nerven blank - es ging mir gerade so wie allen anderen,
die um sie waren. Wir rauchten alle Kette. Marilyn kümmerte es nicht.
'In diesem irren Geschäft brauchen wir alle einen Schuss', sagte sie
vollkommen ernst, 'ihr habt euren, ich habe meinen.' Das war das
Signal für ihre Entourage, ihr ein großes Wasserglas voll
Piper-Heidsieck-Champagner zu bringen."
Kreiners Fotoserie geriet jahrzehntelang in Vergessenheit. Jetzt
präsentiert das ZEITmagazin sie in seiner neuen Ausgabe zusammen mit
Auszügen aus Kreiners Tagebuch. Zugleich sind die Bilder vom 8. Juni
bis zum 14. August in einer Ausstellung des ZEITmagazins in der
Galerie des Café Einstein in Berlin, Unter den Linden, zu sehen.
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