Staatsminister Hoyer verurteilt Gewalt gegen friedliche Demonstranten im Jemen
(pressrelations) - inungsdatum
31.05.2011
Bei der gewaltsamen Niederschlagung von friedlichen Protesten in der jemenitischen Stadt Taiz sind seit dem Wochenende Dutzende Menschen getötet und zahlreiche verletzt worden. Auch in den ĂŒbrigen Landesteilen gehen die Proteste gegen StaatsprĂ€sident Saleh unverĂ€ndert weiter.
Staatsminister Werner Hoyer erklÀrte hierzu heute (31.05.):
"Ich verurteile aufs SchÀrfste die erneute Gewalt der SicherheitskrÀfte gegen friedliche Demonstranten im Jemen. Das brutale Vorgehen gegen die Protestbewegung in Taiz zeigt, dass StaatsprÀsident Saleh schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen in Kauf nimmt, um seine Macht zu sichern.
Um die Verantwortlichen fĂŒr diese Menschenrechtsverletzungen zu identifizieren, sollte eine unabhĂ€ngige Untersuchungskommission der Hohen Kommissarin der VN fĂŒr Menschenrechte ihre Arbeit so schnell wie möglich aufnehmen und im Rahmen ihrer Arbeit alsbald nach Jemen reisen dĂŒrfen.
Unsere Forderung bleibt: StaatsprĂ€sident Saleh ist aufgerufen, einem politischen Ăbergang im Jemen nicht weiter im Weg zu stehen. Er muss unverzĂŒglich das Vermittlungsangebot des Golfkooperationsrates unterzeichnen, die Macht abgeben und den Weg fĂŒr einen friedlichen Neuanfang frei machen."
Neben der Gewalt gegen Demonstranten eskalieren auch die Auseinandersetzungen zwischen regimetreuen KrÀften und rivalisierenden Machteliten in Sanaa. Eine vor vier Tagen vereinbarte Waffenruhe ist gebrochen worden.
Die EU-AuĂenminister haben beim letzten EU-AuĂenrat am 23. Mai ihre UnterstĂŒtzung fĂŒr eine unabhĂ€ngige VN-Untersuchungskommission zu Jemen bekundet.
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