StaatsÂsekretär BeerÂfeltz lobt ArÂbeit von Amnesty International
(pressrelations) - Zum 50-jährigen Bestehen von Amnesty International hat StaatsÂsekretär Hans-Jürgen Beerfeltz die fundierte und engagierte Arbeit der interÂnatioÂnal anerkannten MenschenÂrechtsÂorgaÂniÂsation gewürdigt. Er unterstrich, dass die Organisation zu Recht jahreÂlang MenÂschenÂrechtsÂverletÂzunÂgen von Despoten anÂgepranÂgert und dadurch verhindert habe, dass politisch VerantÂwortliche angesichts von Unrecht und Gewalt gegen Menschen einfach wegschauen konnten.
"Es ist gut, dass wir zivilgesellÂschaftliche OrganiÂsationen wie Amnesty International haben", so Beerfeltz, "die den Finger in die Wunde legen und für MenschenÂrechte und RechtsÂstaatÂlichkeit kämpfen. Ich kann Amnesty International nur gratulieren für den unermüdlichen Einsatz zur Unterstützung von MenschenÂrechtsÂverteiÂdigern weltweit, zur Bekämpfung staatlicher Willkür und zur Stärkung von Menschen, die von ZwangsÂumÂsiedÂlungen bedroht sind." Amnesty habe stets nur das eingeklagt, wozu die Staaten sich mit UnterÂzeichnung der MenÂschenÂrechtsÂabkomÂmen selbst verpflichtet hätten. "Die Arbeit von Amnesty International ist für uns auch eine wichtige Inspiration für den neuen "MenschenÂrechts-TÜV" in der EntÂwicklungsÂzusammenÂarbeit", so Beerfeltz.
Staatssekretär Beerfeltz wies gleichzeitig darauf hin, dass parallel zum Geburtstag von Amnesty auch das BundesÂministeÂrium für wirtschaftliche ZusammenÂarbeit und EntÂwicklung (BMZ) sein 50-jähriges Bestehen feiere und dies mit einem ParadigmenÂwechsel im Bereich der MenschenÂrechte verbinde. Auf einer vielbeachteten Konferenz stellte Beerfeltz diese Woche für das BMZ das neue MenschenÂrechtsÂkonzept vor, in dem die MenschenÂrechte als VorausÂsetzung und Ziel deutscher EntÂwicklungsÂpolitik erstmals verbindlich festÂgeschrieben werden. "Wir wollen den Menschen in unseren PartnerÂländern zu einem Leben in Würde und Freiheit verhelfen: Freiheit von Furcht und Not, aber ebenso Freiheit zur Wahl von LebensÂstilen, Kultur und Religion. DiskrimiÂnierungen darf es heutzutage nicht mehr geben", forderte Beerfeltz. Von den PartnerÂregierungen würde die Wahrung der Menschenrechte konsequent eingefordert. "Dies wird das zentrale Kriterium für die Zusammenarbeit werden. MenschenÂrechte dürfen keine VerhandlungsÂmasse sein. Wir machen Druck", so Beerfeltz.
Kontakt:
Dr. Rolf Steltemeier
Referatsleiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecher
Telefon: 030 / 25 03-24 50
Telefax: 030 / 25 03-25 95
E-Mail: presse-kontakt(at)bmz.bund.de