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BRUNKHORST: Schallschutz unter Wasser stärker erforschen

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BRUNKHORST: Schallschutz unter Wasser stärker erforschen

(pressrelations) - BERLIN. Anlässlich der 7. Nationalen Maritimen Konferenz in Wilhelmshaven (27.-28.5.2011) erklärt die Sprecherin für Naturschutz der FDP-Bundestagsfraktion Angelika BRUNKHORST:

Der Ausbau der Offshore-Windkraft geht nur im Einklang mit dem Naturschutz. Etliche Windparks werden in den kommenden Jahren entstehen. Das Thema Schallschutz wurde jedoch bei weitem unterschätzt.

Mit den heute verfügbaren Technologien können die notwendigen Schallschutzgrenzwerte nicht eingehalten werden. Jetzt drängt die Zeit. Vor allem die vom Aussterben bedrohten Schweinswale leiden unter der Schallbelastung bei den Rammarbeiten zur Errichtung der Fundamente. Die Tiere orientieren sich mittels ihres sensiblen Gehörs. Aufgrund der Schallbedingungen unter Wasser ist mit einer bedrohlichen Schädigung der Tiere noch in weiten Entfernungen zu rechnen.

Deutschland kann durch die Erforschung von innovativen Schallschutzkonzepten weltweite Maßstäbe setzen und eine Führungsrolle übernehmen. Erst Feldversuche sind geplant, doch muss hier noch intensiver geforscht werden.

Offshore-Windparks garantieren in Zukunft nicht nur unsere nachhaltige Energieversorgung ? sie können auch zu Rückzugsgebieten für bedrohte Arten werden. Beim Bau der Parks sollten wir jedoch sorgsam vorgehen.


Kontakt:
FDP-Bundestagsfraktion
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Tel.: 030-227-50116
Fax: 030-227-56143



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Datum: 30.05.2011 - 23:00 Uhr
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