(ots) - Erstes privates Krematorium:
"Als wir begannen, waren wir das einzige private Krematorium in
Deutschland und nur Dank eines privaten Investors konnten wir die
Idee überhaupt realisieren", so Karl-Heinz Könsgen, Geschäftsführer
des Rhein-Taunus-Krematoriums. Zu dieser Zeit mussten Angehörige nach
der Trauerfeier oft bis zu 6 Wochen auf die Urne warten. "Wir konnten
von Anfang an garantieren, dass die Urne 3 Tage nach der Freigabe für
die Einäscherung zur Beisetzung bereitsteht. Für damalige
Verhältnisse eine Revolution," sagt Könsgen. Damit erhielten
Angehörige und Bestatter Planungssicherheit und es wurde eine
frühzeitige Trauerarbeit ermöglicht. Mittlerweile haben sich fast
alle privaten und städtischen Krematorien diesem Standard angepasst.
Der Tod kennt keine Öffnungszeiten:
"Weil wir ein ganz normaler Dienstleistungbetrieb sind, konnten
wir auch schnell neue Wege gehen" unterstreicht Könsgen.
Beispielsweise wurde das Rhein-Taunus-Krematorium als ein
24-Stunden-Betrieb aufgebaut. Bestatter können mit dem Krematorium
rund um die Uhr in Kontakt treten, wann immer es ihnen in den
Zeitplan passt. Gleichzeitig bemühe man sich nach Aussage von Könsgen
auch Angehörigen mehr Service zu bieten. "Vor 10 Jahren war es kaum
möglich, dass Angehörige der Einäscherung beiwohnen können. Wir haben
das hier umgesetzt, genauso wie neuartige Produkte wie Beisetzung am
Familienbaum oder Rosenstrauch."
Offenes Haus:
Der jährliche Tag der offenen Tür, bei dem das
Rhein-Taunus-Krematorium Bestatter und Interessierte einlädt gehört
mit zum Konzept der Öffnung nach außen. "Grundsätzlich kann uns jeder
Interessierte besuchen, solange dies pietätvoll umgesetzt werden
kann", betont Könsgen. In den letzten Jahren beobachtete der
Geschäftsführer zwei wesentliche Veränderungen, die seiner Auffassung
nach zu einem Umbruch in der Trauerkultur führten: "Die Branche steht
heute unter einem enormen Kostendruck. Angehörige suchen verstärkt
nach günstigen Möglichkeiten der Bestattung. Gleichzeitig regeln
ältere oder kranke Menschen ihre Bestattung dahingehend, dass
Angehörige wenig mit Grabpflege und ähnlichem belastet werden.
Insbesondere in Großstädten gibt es einen Trend zu anonymen
Bestattungen". Dies alles habe zu einem Anstieg der Einäscherungen
geführt. "Heute bleibt oft immer wenig Platz für die so wichtige und
heilende Trauerarbeit", so Könsgen. Deshalb suchen man weiter nach
neuen Wegen, der Trauerarbeit, aber auch der Auseinandersetzung mit
dem Tod, mehr Platz in dieser schnelllebigen Welt zu geben.
Das Rhein-Taunus-Krematorium kann von Gruppen oder Einzelpersonen
nach vorheriger Anmeldung besucht werden. Rhein-Taunus-Krematorium,
Am Flamarium, 56340 Dachsenhausen, Telefon 06776-9598-0.
Pressekontakt:
Rhein-Taunus-Krematorium GmbH
Frau Roswitha Könsgen
Am Flamarium
56340 Dachsenhausen
Telefon: 0 67 76 9 59 80
Telefax: 0 67 76 95 98 20
E-Mail: info(at)rhein-taunus-krematorium.de
www.rhein-taunus-krematorium.de