(ots) -
Die Mehrheit aller Unternehmen führt bisher kein systematisches
Social Media Monitoring durch. Sind PR-Verantwortliche trotzdem
aktiv, setzen sie weitgehend auf kostenlose Tools. Selbst wenn diese
im Vergleich zu einer professionellen Monitoring-Software weniger
Datenqualität, Support und Funktionen bieten. Und noch immer läuft
die Bewertung von Social Media Aktivitäten überwiegend quantitativ
ab. So lauten die Ergebnisse einer Umfrage zum Thema Social Media
Monitoring der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor. Die
Befragung fand im Rahmen des aktuellen Social Media Trendmonitors
statt. Die Ergebnisse werden hier erstmalig und separat
veröffentlicht. 5.120 Vertreter aus Redaktionen, Pressestellen und
PR-Agenturen haben an der Befragung teilgenommen.
Die Mehrheit aller Unternehmen führt noch immer kein Social Media
Monitoring durch, obwohl fast alle wissen wollen, was im Netz über
ihr Unternehmen gesprochen wird
Beim Monitoring von Social Media halten sich viele Unternehmen
noch immer zurück. Fast drei Viertel aller Pressestellen (44 Prozent,
durch PR-Agenturen vertreten: 25 Prozent) verzichten noch komplett
auf die Beobachtung sozialer Netzwerke. Und das, obwohl ebenso viele
der Meinung sind, es sei "wichtig" oder sogar "sehr wichtig" zu
wissen, was in sozialen Netzwerken über ihr eigenes Unternehmen
diskutiert wird (76 Prozent). Immerhin jede dritte Pressestelle (30
Prozent) und jede fünfte PR-Agentur (20 Prozent) verschafft sich
mithilfe kostenfreier Monitoring-Tools einen groben Überblick über
die Stimmungslage im Netz. Nur fünf Prozent aller PR-Fachleute
investieren bisher in eine professionelle kostenpflichtige Software.
Dreizehn Prozent setzen bei der Beobachtung auf einen externen
Dienstleister.
PR-Fachleute sind noch immer zurückhaltend, wenn es um Investitionen
in Social Media Monitoring geht
Obwohl soziale Netzwerke laut aktuellem Trendmonitor mehr und mehr
eine Schlüsselrolle in der Kommunikation einnehmen, steht die
Mehrheit Ausgaben für professionelle Monitoring-Lösungen zögerlich
gegenüber. Zwei Drittel aller Unternehmenssprecher zeigt sich noch
verhalten, wenn es um den Einkauf einer professionellen
Monitoring-Software oder den Einsatz eines externen Anbieters geht
(66 Prozent). Jede zehnte Pressestelle nimmt das Thema dagegen sehr
ernst (12 Prozent) und denkt konkret über Investotionen in diesen
Bereich nach. Aktuell liegen die monatlichen Ausgaben für eine
Beobachtung des Web2.0 mehrheitlich bei maximal 500 Euro seitens
Pressestellen und Agenturen (Pressestellen: 34 Prozent; PR-Agenturen:
36 Prozent).
Bewertung von Social Media Aktivitäten vor allem "quantitativ"
Umfangreiche Wirkungsanalysen von Social Media Aktivitäten sind in
der PR bisher die Ausnahme. Aktuell verlässt sich die Mehrheit aller
Pressestellen (79 Prozent) und PR-Agenturen (78 Prozent) vor allem
auf eine "quantitative" Auswertung, wenn es um Evaluation von Social
Media Aktivitäten geht. Die tatsächliche Wirkung von Social Media
Maßnahmen bleibt dabei verborgen. Knapp jede vierte Pressestelle
misst zusätzlich die Imagewirkung ihres Unternehmens, jeder sechste
auch deren Markenwirkung.
(Ergebnisse sind im Berichtsband auf eine Nachkommastelle gerundet.
In dieser Pressemitteilung auf volle Werte.)
Umfrageergebnisse "Webmonitoring" zum Download:
http://ots.de/IGzB1
Umfrageergebnisse bei Slideshare zum Embedden:
http://ots.de/k5y3k
Pressekontakt:
news aktuell GmbH
Birte Arnold
PR-Managerin
Telefon: 040/4113 32772
arnold(at)newsaktuell.de