(ots) - Die Kommission Leistungszentren hat eine
positive Bilanz der gerade abgeschlossenen Zertifizierung gezogen.
"Die Ergebnisse sind Belege für die intensive Nachwuchsarbeit, die im
deutschen Profi-Fußball geleistet wird. Es zeigt sich, dass die
Zertifizierung ein wichtiges Instrument ist, um die Qualität der
Ausbildung weiter zu steigern. Durch die Zertifizierung erhalten die
Clubs wichtige Anhaltspunkte, wo Verbesserungspotenzial in der
Ausbildung besteht", sagte Kommissionsvorsitzender Andreas Rettig am
Rande einer Tagung mit den Leitern der Leistungszentren in der
Zentrale der DFL Deutsche Fußball Liga.
Insgesamt 7,5 Millionen Euro erhielten die Clubs in der
vergangenen Saison vom Ligaverband für die Nachwuchsförderung. Das
Geld stammt aus dem Solidaritätsfonds der UEFA für jene Clubs, die
nicht an der UEFA Champions League teilnehmen. Die Summe für 2011
teilt die UEFA im Sommer mit. Der Profi-Fußball hat in der Saison
2010/11 Gesamtinvestitionen von rund 90 Millionen Euro in die
Leistungszentren getätigt.
Auf der zweitägigen Veranstaltung beschäftigten sich die Leiter
der Leistungszentren darüber hinaus intensiv mit dem Thema
Transparenz und Integrität im Fußball. Im Rahmen eines Workshops
beschrieb Christoph Geissler, stellvertretender Vorsitzender der
Arbeitsgemeinschaft Sport von Transparency International Deutschland,
mögliche Auswirkungen von Korruption im Sport, zu der auch
Spielmanipulationen zählen. Des Weiteren stellte sich der von
Ligaverband und DFL berufene Ombudsmann, Dr. Carsten Thiel von Herff,
den Teilnehmern vor und informierte über Aufgabe und Umfang seiner
Tätigkeit. "Wir müssen frühestmöglich vor den Gefahren, die von
Wettbetrügern ausgehen, schützen. Deshalb sensibilisieren wir Spieler
und Verantwortliche und klären sie umfassend auf", sagte
DFL-Geschäftsführer Holger Hieronymus.
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