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PAION AG VERÖFFENTLICHT KONZERN-FINANZERGEBNISSE FÜR DAS ERSTE QUARTAL
2011
11.05.2011 / 07:30
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PAION AG VERÖFFENTLICHT KONZERN-FINANZERGEBNISSE FÜR DAS ERSTE QUARTAL 2011
Aachen, 11. Mai 2011 - Das biopharmazeutische Unternehmen PAION AG (ISIN
DE000A0B65S3; Frankfurter Wertpapierbörse, Prime Standard: PA8) gibt heute
die Konzern-Finanzergebnisse gemäßInternational Financial Reporting
Standards (IFRS) für das erste Quartal 2011 bekannt.
Die Umsatzerlöse im ersten Quartal 2011 beliefen sich auf EUR 0,4 Mio. und
verringerten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um EUR 0,4 Mio. (50,3%),
was im Wesentlichen auf den im Vorjahreszeitraum von Acorda erreichten
Meilenstein zurückzuführen ist. Der Periodenfehlbetrag des ersten Quartals
2011 belief sich auf EUR -2,5 Mio. und verringerte sich im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum um EUR 0,3 Mio. (11,9%).
Dr. Wolfgang Söhngen, Vorstandsvorsitzender der PAION AG kommentierte: 'Im
Fokus des ersten Quartals 2011 standen die Partnering-Aktivitäten für
Remimazolam. Aufgrund der beeindruckenden Daten aus der Phase-IIb-Studie
sind wir vom Potenzial von Remimazolam als neuen Goldstandardüberzeugt.
Den Wirkstoff werden wir gemeinsam mit einem Partner zum kommerziellen
Erfolg führen. Die momentan geführten Gespräche und Diskussionen stimmen
uns zuversichtlich, dass wir in diesem Jahr einen Lizenzvertrag
unterzeichnen können, der dem Wert von Remimazolam gerecht wird.'
Des Weiteren kommentiert Dr. Wolfgang Söhngen: 'In dieser Einschätzung zu
Remimazolam bestärken uns auch die im ersten Quartal durchgeführten
intensiven Marktforschungsaktivitäten. Dabei wurde das Potential und die
Bereitschaft derÄrzte in verschiedenen Disziplinen bestätigt, Propofol und
Midazolam durch unser Remimazolam zu ersetzen.'Überblick Q1 2011
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Phase-IIb-Studie mit Remimazolam am
Ende des Jahres 2010, standen die laufenden Gespräche mit potenziellen
Lizenzpartnern zur Auslizenzierung des Entwicklungsprogramms außerhalb
Japans im Mittelpunkt des ersten Quartals 2011. Ziel der Verhandlungen ist
es, die Entwicklung des Wirkstoffs idealerweise für mehrere Indikationen
gleichzeitig voranzutreiben sowie die anschließende Vermarktung
vorzubereiten. Wie im Prozess vorgesehen, befindet sich PAION derzeit in
Diskussionen mit einer ausgewählten Anzahl interessierter Firmen. Zu den
interessierten Firmen zählen sowohl global tätige Pharmafirmen aber auch
Firmen, die ein Interesse entweder für den US- oder EU-Markt haben.
Bei M6G führt PAION derzeit Gespräche, um die Entwicklung gemeinsam mit
mehreren Partnern in verschiedenen Regionen weiterzuführen.
Nach der Bekanntgabe der positiven präklinischen Daten in der Indikation
Hämophilie (Bluterkrankheit) im Dezember 2010, wählte PAION Hämophilie als
neue Leitindikation für Solulin. Im ersten Quartal 2011 wurde das
Sicherheits- und Wirkprofil präklinisch und ex vivo untermauert. Neben der
Positionierung in Hämophilie wird der mögliche Einsatz der Substanz bei der
Behandlung von Strahlenschäden weiter evaluiert.
Die Umsatzerlöse der ersten drei Monate 2011 belaufen sich auf EUR 0,4 Mio.
und sind gegenüber der Vorjahresperiode um 50% zurückgegangen aufgrund des
im Vorjahreszeitraums von Acorda (für die Entwicklung von GGF2) erreichten
Meilensteins in Höhe von EUR 0,4 Mio. Die Forschungs- und
Entwicklungskosten haben sich gegenüber der Vorjahresperiode um EUR 1,1
Mio. (44%) auf EUR 1,4 Mio. verringert. Der Rückgang ist insbesondere auf
die im Vorjahr durchgeführte Phase-IIb-Studie mit Remimazolam
zurückzuführen. Schwerpunkt der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit im
ersten Quartal 2011 waren Remimazolam und Solulin. Die Verwaltungs- und
Vertriebskosten haben sich gegenüber der Vorjahresperiode aufgrund höherer
Vertriebskosten in Zusammenhang mit Partnering-Aktivitäten um EUR 0,4 Mio.
(30,6%) auf EUR 1,4 Mio. erhöht. Der Fehlbetrag beträgt EUR -2,5 Mio. und
ist um EUR 0,3 Mio. (11,9%) niedriger als in der korrespondierenden
Vorjahresperiode.
Der Finanzmittelbestand hat sich in den ersten drei Monaten 2011 um EUR 2,6
Mio. verringert und beträgt EUR 12,3 Mio. PAION verfügte zum 31. März 2011über eine nicht genutzte Eigenkapitalzusage von EUR 13,2 Mio.
Ausblick
PAION bestätigt den am 23. März mit der Veröffentlichung des
Jahresabschlusses 2010 bekanntgegebenen Ausblick für 2011 und 2012. Für das
Geschäftsjahr 2011 sind die Auslizenzierung von Remimazolam, die
Herstellung von Remimazolam Prüfmedikation zur Vorbereitung eines
Phase-III-Studienprogramms, die Auslizenzierung von M6G sowie die weitere
Entwicklung von Solulin vorgesehen. Darüber hinaus erwartet PAION
umfangreiche Entwicklungsaktivitäten der Kooperationspartner Lundbeck
(Desmoteplase), Ono (Remimazolam) und Acorda (GGF2).
Allein auf Basis des Kassenbestands und einer nur teilweisen Ausnutzung der
Eigenkapitalzusage, das heißt ohne Zahlungseingänge aus den bestehenden und
angestrebten Partnerschaften, ist eine Liquiditätsreichweite bis Mitte 2012
gesichert.
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Wesentliche Konzernfinanzzahlen gemäßIFRS
(Angaben in TEUR wenn nicht anders angegeben) Q1 2011 Q1 2010Der vollständige Quartalsbericht der PAION steht ab dem 11. Mai 2011 unter
Umsatzerlöse 369 742
Forschungs- und Entwicklungskosten -1.390 -2.483
Allgemeine Verwaltungs- und Vertriebskosten -1.441 -1.103
Periodenergebnis -2.528 -2.871
Periodenergebnis je Aktie (in EUR), nicht -0,10 -0,12
verwässert
Periodenergebnis je Aktie (in EUR), verwässert -0,10 -0,12
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -3.021 -3.480
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -3 -12
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 454 -146
Veränderung des Finanzmittelbestands -2.581 -3.634
Durchschnittliche Anzahl an Mitarbeitern im Konzern
(Anzahl) 26 29
31.03.2011 31.12.2010
Immaterielle Vermögenswerte 10.126 10.571
Finanzmittelbestand 12.301 14.882
Eigenkapital 9.906 11.968
Langfristiges Fremdkapital 10.007 10.482
Bilanzsumme 24.056 26.836
Eigenkapitalquote 41,2% 44,6%