PresseKat - Darmkrebs-Risiko

Darmkrebs-Risiko

ID: 401624

Verdoppelung durch familiäre Vorbelastung

(firmenpresse) - sup.- Fünf bis sechs von hundert Deutschen, also mindestens jeder Zwanzigste, erkranken im Laufe ihres Lebens an Darmkrebs. Besonders gefährdet sind Menschen mit familiärer Vorbelastung. Wenn bei den Großeltern, Eltern oder Geschwistern bereits Darmkrebs aufgetreten ist, verdoppelt sich nach Information von Prof. Jürgen. F. Riemann (Vorsitzender der Stiftung LebensBlicke) das Risiko. Bei fast einem Drittel aller Darmkrebsfälle liegt solch eine familiäre Belastung vor. Sie erkranken im Schnitt zehn Jahre früher als andere Patienten. Deshalb übernehmen Krankenkassen bei diesen Menschen die Kosten für eine Vorsorge-Darmspiegelung nicht erst ab dem 55. Lebensjahr, sondern unabhängig vom Alter.
Prof. Riemann appelliert an die Hausärzte als wichtige Ansprechpartner, sich bei ihren Patienten nach Darmkrebs in der Familie zu erkundigen. Wird die Frage bejaht, sollte bereits in jungen Jahren zur Vorsorge motiviert werden. Denn keine andere Krebserkrankung ist durch Früherkennung so gut vermeidbar wie Darmkrebs. Er entwickelt sich fast immer aus zunächst gutartigen Wucherungen der Darmschleimhaut, den so genannten Polypen. Diese können bei einer Darmspiegelung vollständig entfernt werden. Wird bei einer Spiegelung bereits Darmkrebs im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert, gibt es dank neuer Behandlungsoptionen noch Heilungschancen. So können dank der zielgerichteten Therapien mit EGFR-Antikörpern (epidermal growth factor receptor) Tumore, die bereits in andere Organe gestreut haben, zum Schrumpfen gebracht werden und sind dann operabel. Dies verbessert die Überlebenschancen. "Wir operieren heute erfolgreicher Lebermetastasen von bösartigen Tumoren im Darm als früher", so Prof. Stefan Post vom Universitätsklinikum Mannheim. Das ist von großer Relevanz: 50 bis 60 Prozent der Patienten mit Darmkrebs entwickeln im Verlauf Metastasen. Die am häufigsten betroffenen Organe sind dabei Leber, aber auch Lunge.



Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Supress ist ein Dienstleister für elektronisches Pressematerial zur schnellen und kostenfreien Reproduktion. Unsere Seiten bieten ein breites Spektrum an Daten und Texten zu Themen wie modernes Bauen, Umwelt, Medizin und Lifestyle. Passende Grafiken und Bilder stehen ebenfalls zur Verfügung. Unser Webauftritt ist für eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkte optimiert. Bei Abdruck wird die Zusendung eines Belegexemplars erbeten.



PresseKontakt / Agentur:

Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
redaktion(at)supress-redaktion.de
0211/555548
http://www.supress-redaktion.de



drucken  als PDF  an Freund senden  Exzessiver Medienkonsum Früherkennung von vorgeburtlichen Erkrankungen:
Bereitgestellt von Benutzer: Adenion
Datum: 09.05.2011 - 11:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 401624
Anzahl Zeichen: 1993

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Ilona Kruchen
Stadt:

Düsseldorf


Telefon: 0211/555548

Kategorie:

Gesundheitswesen - Medizin


Meldungsart:
Anmerkungen:


Diese Pressemitteilung wurde bisher 0 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Darmkrebs-Risiko"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Supress (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Mahlzeiten positiv besetzen ...

sup.- Viele Eltern sind heute verunsichert, wenn es um die Ernährung ihrer Kinder geht. Die Berichterstattung darüber, welche Nahrungsmittel gesund und empfehlenswert sind, ist je nach Ausrichtung der Ideologie äußerst widersprüchlich und änder ...

Klimaschutzplan 2050 braucht die Industrie ...

sup.- Ein weitgehend treibhausgasfreies Deutschland bis zur Mitte des Jahrhunderts: Das ist das anspruchsvolle Ziel des "Klimaschutzplans 2050", mit dem die Bundesregierung Initiativen zur Vermeidung klimaschädlicher Emissionen forcieren m ...

Hinweise auf Sicherheitsmängel bei Heizöltanks ...

sup.- Mit dem Thema Gewässerschutz müssen sich nicht nur Gewerbebetriebe beschäftigen, die ihren Standort in unmittelbarer Nähe eines Sees, eines Flusses oder einer Küste haben. Sobald auf einem Firmengelände wassergefährdende Stoffe in Behäl ...

Alle Meldungen von Supress