Zur Verpflichtung von Trainer Daum bei Eintracht Frankfurt
(firmenpresse) - "Ich sehe Perspektiven, deshalb habe ich zugesagt", spricht Frankfurts Trainer Christoph
Daum in die Notizblöcke der Bild-Reporter. Und weiter: „Eintracht habe ich das letzte Mal
live gesehen, als ich mit Köln gegen Frankfurt gespielt habe. Ich kann die Mannschaft gar
nicht kennen, musste mich ja schnell entscheiden.“ Das klingt ähnlich vewirrend wie sein
Statement 2000 zum Kokain-Vorwurf: "Ich habe ein reines Gewissen."
Der (ganz) frĂĽhere Vorzeigeverein "Eintracht" Frankfurt will nach schlechten Leistungen
notbremsen. Ausgerechnet mit Daum?
Seinen letzten Coup landete der 2008, als er den FC Köln in die 1. Liga führte. Zwar
gewann er im August 2009 mit Fenerbahçe Istanbul den türkischen Supercup. Da war er
mal gerade einen Monat im Amt - und als Trainer wohl nicht unbedingt maĂźgeblich fĂĽr
diesen Erfolg verantwortlich.
Ist Daum der Richtige fĂĽr die letzten zweieinhalb Monate? Immerhin treibt er die Massen
Neugieriger an den Trainingsplatz. FĂĽr 250 000 EUR monatlich. Zusatznutzen: Nun kennt
man wenigsten einen Eintracht-Aktiven auĂźerhalb der hessischen Metropole mit Namen.
Uli Höneß wünscht ihm mit Sicherheit Pech. Die Fans hoffen auf Außerirdisches: Eine
Eintracht, die tollen Fußball spielt und die Klasse erhält.
Daum im (Erfolgs)-Wind. Aber er bereitet sich vor: „Ich muss mit Präsenz überzeugen, da
muss die Familie zurĂĽckstecken. Ich habe aber zu Hause Bilder aufgestellt und Videos
eingelegt.“
Dann ist ja gut.
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