ParlaÂmenÂtaÂrische StaatsÂsekreÂtärin Gudrun Kopp stellt geÂmeinÂsam mit NichtÂreÂgieÂrungsÂorgaÂniÂsaÂtionen SchulÂdenÂreport 2011 vor
(pressrelations) - Gudrun Kopp, ParÂlaÂmenÂtaÂrische StaatsÂsekreÂtärin beim BunÂdesÂminister für wirtÂschaftÂliche ZuÂsamÂmenÂarÂbeit und EntÂwickÂlung, hat nachÂdrückÂlich daran erÂinÂnert, dass ÜberÂschulÂdung nach wie vor auch für EntÂwickÂlungsÂländer eine ernste GeÂfahr darÂstellt, auch wenn der FoÂkus derÂzeit eher auf den VerÂschulÂdungsÂkrisen innerÂhalb der EU liegt.
Zwar habe sich die VerÂschulÂdungsÂsiÂtuaÂtion vieÂler EntÂwickÂlungsÂländer in den letzten JahÂren stark verÂbesÂsert, sagte Kopp am DiensÂtag in BerÂlin bei der VorÂstelÂlung des SchulÂdenÂreÂports 2011, den die NichtÂreÂgieÂrungsÂorgaÂniÂsaÂtionen erlassjahr.de und KinÂderÂnotÂhilfe geÂmeinÂsam verÂfasst haben. DenÂnoch seien viele dieÂser Länder immer wieder der GeÂfahr von ÜberÂschulÂdung ausÂgeÂsetzt, insÂbeÂsondere aufÂgrund ihrer AnÂfälÂligÂkeit für exÂterÂne Schocks ? wie beiÂspielsÂweise aktuell die beÂsorgÂnisÂerÂreÂgende NahÂrungsÂmitÂtelÂpreisÂentÂwickÂlung. Der SchuldenÂreport konstaÂtiere daher zu Recht, dass ÜberÂschulÂdungsÂrisiken nicht nur an technischen Daten abÂlesÂbar seien, sondern immer sehr genau auch das länderÂspeziÂfische VerÂschulÂdungsÂrisiko, einÂschließÂlich exÂterÂner StressÂfakÂtoren, anaÂlyÂsiert werÂden müsse, betonte Kopp.
Zur Sicherung der SchulÂdenÂtragÂfähigÂkeit seien zum einen präÂvenÂtive AnÂsätze notÂwenÂdig, unterÂstrich die ParlaÂmentaÂrische StaatsÂsekreÂtärin: "Der bloße Ruf nach immer mehr unÂkondiÂtioÂnierter EntÂschulÂdung und mehr EntÂwickÂlungsÂfinanÂzierung führt nicht weit, solange die PartnerÂländer nicht auch KernÂeleÂmente des "good financial government" aufÂweisen. Der AusÂbau staatÂlicher KapaÂziÂtäten für effiÂzientes SchulÂdenÂmanageÂment und "Good Financial GoverÂnance" müsÂsen noch viel stärker in das BlickÂfeld der EntÂwickÂlungs- und SchwellenÂländer sowie der interÂnatioÂnaÂlen GemeinÂschaft rücken." GleichÂwohl könnten SchulÂdenÂkrisen nicht immer verÂhinÂdert werden, ein weiterer Fokus müsse daher auf die Stärkung von MechaÂnisÂmen zur ReÂsoÂluÂtion von SchulÂdenÂkrisen gelegt werden.
Deshalb hat die BundesÂregierung die SchafÂfung eines interÂnaÂtioÂnaÂlen InÂsolÂvenzÂverÂfahrens im KoaliÂtionsÂvertrag verÂankert. Nicht zuÂletzt die aktuelle DeÂbatÂte im EU-Kreis verÂdeutÂlicht jedoch, dass die SchafÂfung eines neuen MechaÂnisÂmus eine immense Aufgabe darÂstellt: "Ich begrüße die von NichtÂreÂgieÂrungsÂorgaÂniÂsaÂtionen weltÂweit geÂstarÂteÂte KamÂpagne, die ReÂgieÂrungen für die Schaffung eines solchen MechaÂnisÂmus geÂwinÂnen will", betonte Kopp, "denn was wir zuÂnächst brauchen, ist eine starke Allianz aus Industrie- und SchwellenÂländern sowie beÂtrofÂfeÂnen hochÂverÂschulÂdeÂten Staaten."
Der Schuldenreport wird in dieser Form seit drei Jahren von den NichtÂreÂgieÂrungsÂorgaÂniÂsaÂtionen erlassjahr.de und KinderÂnotÂhilfe erÂstellt und beÂschäfÂtigt sich mit akÂtuelÂlen Fragen im Umgang mit der VerÂschulÂdungsÂproÂbleÂmatik in EntÂwickÂlungsÂländern. KernÂforÂdeÂrung ist dabei stets die EinÂfühÂrung eines interÂnaÂtioÂnaÂlen Insolvenzverfahrens.
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