PresseKat - Patienten leben gesund: Jedes dritte Krankenhaus kocht mit Bio-Produkten

Patienten leben gesund: Jedes dritte Krankenhaus kocht mit Bio-Produkten

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Studie von Marktplatz Hotel / CHD Expert: Große Kliniken verwenden am meisten Rohwaren aus Öko-Produktion – „Sauberes“ Obst und GemĂŒse am beliebtesten

(firmenpresse) - Deutschlands Patienten leben immer gesĂŒnder: Schon jedes dritte Kranken-haus setzt mindestens ein Bio-Produkt in der tĂ€glichen Verpflegung ein. Bei den großen Kliniken ist der Bio-Anteil am grĂ¶ĂŸten: Fast die HĂ€lfte der KrankenhĂ€user mit mehr als 1000 Betten haben Bio regelmĂ€ĂŸig auf der Speisekarte. Dies geht aus einer Untersuchung* des internationalen Marktforschungsinstitutes Marktplatz Hotel / CHD Expert unter mehr als 2.000 KrankenhĂ€usern hervor. Obst und GemĂŒse aus Ökoanbau wird von 90 Prozent der KrankenhauskĂŒchen mit Bio-Verwendung eingekauft und ist mit Abstand am beliebtesten. Öko-Kartoffeln und Öko-Eier werden noch von gut einem Drittel bzw. einem Viertel der Bio-KrankenhauskĂŒchen verwendet.

„Bio-Produkte sind im kostenintensiven Krankenhausbetrieb ein wunder Punkt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der Anteil der Bio-Produkte in den KĂŒchen der KrankenhĂ€user in privater TrĂ€gerschaft mit ĂŒber 40 Prozent am höchsten liegt“, analysiert GeschĂ€ftsfĂŒhrer Thilo Lambracht. „Auch bei den Bio-Produktgruppen spiegelt sich das PreisgefĂŒge wider: Obst und GemĂŒse aus Bio-Produktion sind gĂŒnstiger und daher hĂ€ufig im Einsatz. Dagegen liegt Rind- und Schweinefleisch sowie GeflĂŒgel aus ökologischer Landwirtschaft in der Rangfolge hinten. Die hierbei zu erwartenden Preissteigerungen infolge immer grĂ¶ĂŸer werdender Nachfrage werden dies noch verstĂ€rken.“

* Der CHD-Strukturreport „Verpflegung im Krankenhaus 2006“ sowie der Adressdatensatz „KrankenhĂ€user & Kliniken“ (2.000 Adressen mit Ansprechpartnern) sind erhĂ€ltlich bei Marktplatz Hotel / CHD Expert Group, Tel. 0049 (0)4263 301300, info(at)chd-expert.de

Bio im Krankenhaus – das Wichtigste in KĂŒrze

‱Jede dritte Klinik setzt Bio-Produkte aus mindestens einer Waren-gruppe ein. Betriebe in privater TrĂ€gerschaft sind in höherem Maße (47%) Nutzer von Bio-Produkten.
‱Die GrĂ¶ĂŸe des Betriebs hat offensichtlich keine ausschlaggebende Funktion, da sowohl bei den kleineren wie grĂ¶ĂŸeren Betrieben die Nutzer nur wenige Prozentpunkte auseinander liegen. Lediglich in der obersten Klasse mit mehr als 1.000 Betten steigt der Anteil deutlich auf 47 Prozent an.




‱Wenn die KĂŒche noch eigenbewirtschaftet wird, ist der Anteil der Bio-Nutzer im Extremfall doppelt so hoch wie bei den Betrieben, die von professionellen Caterern oder einem anderen Krankenhaus bekocht werden.
‱Die meisten Betriebe (40%) verwenden lediglich Bio-Produkte in einer Warengruppe, aber ĂŒber alle Nutzer gerechnet sind es bereits durchschnittlich drei verschiedene Produktkategorien. 20 Prozent können zu den Intensivverwendern gerechnet werden, da sie in fĂŒnf und mehr Produktkategorien Bio-Produkte einsetzten.
‱UnabhĂ€ngig von der TrĂ€gerschaft wird Obst und GemĂŒse am hĂ€ufigsten eingesetzt. Insgesamt wird aber bei Kliniken mit privater TrĂ€gerschaft in allen Kategorien hĂ€ufiger Bio eingesetzt. GetrĂ€nke und GewĂŒrze liegen deutlich am Ende der Beliebtheit.
‱Durchschnittlich rund zwei Drittel der Betriebe setzen die Bio-Produkte maximal zu 25 Prozent bei der Herstellung der Speisen ein. Zwischen zehn und zwanzig Prozent der Betriebe sind als Intensivverwender zu bezeichnen, da sie mehr als 50 Prozent in der jeweiligen Produkt-kategorie aus biologischer Herstellung einsetzen. Die Produkt-kategorien Eier, Kartoffeln und Trockensortiment sind dabei bevorzugt.
‱Bei allen Betrieben steht die hohe ProduktqualitĂ€t als BegrĂŒndung im Vordergrund. Bei den privaten Kliniken wird in starkem Maße auch die Nachfrage der Patienten und die Möglichkeit zur Profilierung genannt. Bei den öffentlichen TrĂ€gern ist es mehr die persönliche Zufriedenheit des KĂŒchenchefs.
‱Nur eine sehr kleine Minderheit der Betriebe ist bereits bio-zertifiziert oder strebt dies an.

Über den Krankenhaus-Markt
Die Zahl der KrankenhĂ€user in Deutschland ging 2006 um 39 auf rund 2.100 Einrichtungen zurĂŒck. Die KapazitĂ€t der Betten sank um 13.000 auf durchschnittlich 511.000, was 620 PlĂ€tze je 100.000 Einwohner entspricht. Die Auslastung der Klinikbetten stieg 2006 von 74,9 Prozent af 76,3 Prozent. Zudem wuchs die Zahl der vollstationĂ€r behandelten Krankenhauspatienten gegenĂŒber dem Vorjahr um 1,7 Prozent an. Die durchschnittliche Verweildauer lag dabei mit 8,5 Tagen leicht unter dem Vorjahreswert.
(Quelle: Statistisches Bundesamt)

Über den Bio-Markt
Der Umsatz mit Öko-Lebensmitteln in Deutschland betrug 2006 rund 4,6 Milliarden Euro, fast 20 Prozent höher als im Vorjahr. 49 Prozent der Bio-VerkĂ€ufe finden im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) statt, 23 Prozent in NaturkostfachgeschĂ€ften. Zehn Prozent der Bio-Produkte werden von den Erzeugern direkt vermarktet. In den nĂ€chsten Jahren wird im LEH immer mehr Bio verkauft, der Anteil soll auf bis 2011 auf ĂŒber 60 Prozent steigen.
Die großen Lebensmittel-Handelsketten haben sich zu wahren Bio-Experten entwickelt. HĂ€ufige EinkĂ€ufer von Öko-Lebensmitteln kaufen ihre Waren zu 45 Prozent in SupermĂ€rkten und zu sieben Prozent bei Discountern ein.
Derzeit werden ĂŒber 40.200 verschiedene Bioprodukte in Deutschland gezĂ€hlt. So viele wurden seit der EinfĂŒhrung des Bio-Siegel im Jahr 2001 gekennzeichnet. Allein im laufenden Jahr kamen bis Ende Juli 4.843 neue Bio-Lebensmittel dazu.
Die FlĂ€che des Ökolandbaus in Deutschland nahm 2006 um 2,3 Prozent auf 825.000 Hektar zu – das entspricht rund 4,9 Prozent aller landwirtschaftlichen FlĂ€chen.
(Quellen: UniversitĂ€t Kassel, Fachzeitschrift „BioPress“, Unternehmensberater Christoph Soika, Produkt+Markt, Bunde Ökologischer Landwirtschaft)

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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Über den Außer-Haus-Markt: Der Außer-Haus-Markt (alle Übernachtungs- und Verpflegungs-leistungen, die Menschen außerhalb ihrer eigenen Wohnung in Anspruch nehmen) zĂ€hlt zu den wenigen globalen WachstumsmĂ€rkten. Allein in Europa werden hier pro Jahr mehr als 500 Milliarden Euro ausgegeben, mit rund 1.500 Euro pro Einwohner und Jahr etwa 30 Prozent aller Gesamtausgaben fĂŒr Essen und Trinken. In den USA liegt die Quote des Außer-Haus-Verzehrs bereits bei ĂŒber 50 Prozent; dieser Wert wird fĂŒr die nĂ€chsten Jahre auch in Europa erwartet. Aus diesem Grund richten fast alle internationalen Unternehmen der Lebensmittel- und GetrĂ€nkeindustrie mehr und mehr ihren Fokus auf diesen dynamischen Markt. Da jedoch die Strukturen und Prozesse vielfach anders sind als im klassischen Groß- und Einzelhandel, benötigen diese Unternehmen spezialisierte und professionelle UnterstĂŒtzung in der Analyse und Bearbeitung des Außer Haus Marktes.
Über CHD Expert: Die GeschĂ€ftsbereiche reichen von Marktforschung ĂŒber Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegrĂŒndet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden LĂ€ndern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.



PresseKontakt / Agentur:

Rolf W. Schmidt, schmidt.r(at)chd-expert.de
Thilo Lambracht, lambracht.t(at)chd-expert.de
CHD Expert Group ‖ Marktplatz Hotel GmbH
Veerser Weg 2b, D–27383 Scheessel
Tel. +49 (4263) 301 300, Fax +49 (4263) 301 333



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Bereitgestellt von Benutzer: CHennig
Datum: 05.09.2007 - 15:33 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Carsten Hennig
Stadt:

Scheeßel


Telefon: 04263 301300

Kategorie:

Nahrung- und Genussmittel


Meldungsart: Erfolgsprojekt
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 05.09.2007

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