(ots) - Er kam aus den USA, seit jüngstem ist der
Botox-Trend dort jedoch heftig umstritten: Immer mehr
Hollywood-Regisseure wünschen sich wieder "echte Gesichter",
berichtet PETRA, die meistgelesene monatliche Frauenzeitschrift
Deutschlands, in ihrer aktuellen Ausgabe (EVT 17.02.2011). Ein Trend,
der bei deutschen Schauspielerinnen noch nicht angekommen ist: Jede
hiesige Aktrice über 40 helfe ihrer Schönheit in irgendeiner Form
künstlich nach, sagt Cornelia von Braun, Vorsitzende des deutschen
Castingverbandes, in einem großen PETRA-Report.
Ein Beleg für die aufkommende Anti-Botox-Bewegung in den USA ist
die Rollenausschreibung zu "Fluch der Karibik 4". Dort stand zu
lesen: "Sprechen Sie nicht vor, wenn Sie Brustimplantate haben!" Aber
nicht nur Schauspielerinnen, auch ihre männlichen Kollegen sind vom
neuen "Botox Bashing" betroffen. So werden beim US-Fernsehsender Fox
immer öfter Schauspieler aus Australien oder England für TV-Serien
engagiert, weil es so schwer geworden ist, natürlich aussehende
einheimische Darsteller zu finden. "Jeder sieht aus wie ein Stripper
oder eine Drag Queen", spottet Marcia Shulman, Castingagentin bei
Fox.
Erfolgreiche Schauspielerinnen, die sich dem Anti-Botox-Trend
anschließen, sind zum Beispiel Julia Roberts ("Ich will, dass meine
Kinder es mir ansehen, ob ich sauer oder glücklich bin") oder die
Französin Julie Delpy ("Before Sunrise"), die den Druck, schön und
jung sein zu müssen, mit Sklaverei vergleicht.
Eine bekannte deutsche Schauspielerin, die Mitte 40 ist, aber wie
Mitte 30 aussieht und nicht genannt werden will, beschreibt die
aktuelle Situation auf dem deutschen Markt in PETRA so: "In immer
mehr Verträgen steht, dass wir Botox nicht benutzen dürfen. Es machen
trotzdem viele. Die Regisseure wollen keine Schönheitseingriffe -
aber viele Rollen für Frauen, die aussehen wie 50, gibt es auch
nicht..."
Der komplette Anti-Botox-Report jetzt in PETRA
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