PresseKat - Kriminelle Tricks / Vorsicht beim Autokauf im Internet / ADAC gibt Tipps zum Schutz vor Betrügern

Kriminelle Tricks / Vorsicht beim Autokauf im Internet / ADAC gibt Tipps zum Schutz vor Betrügern

ID: 345893

(ots) - Käufer und Verkäufer von Autos werden immer
häufiger Opfer von Internet-Betrügern. Da 90 Prozent aller
Gebrauchtwagen online angeboten werden, tummeln sich auf dem
virtuellen Marktplatz zahlreiche Gauner. Sechs Millionen deutsche
Internet-Nutzer wurden laut BKA bei Online-Einkäufen bereits
betrogen. Um gefeit zu sein, hat der ADAC mit den Portalen
"mobile.de" und "AutoScout24" sowie der Polizei die Initiative
"Sicherer Autokauf im Internet" gegründet. Hier die bekanntesten
Betrugsmethoden und wie man sich vor ihnen schützt:

- Vorsicht bei Vorkasse! Die Anzeigenmärkte im Internet prüfen
weder die Identität des Käufers, dessen Zahlungsfähigkeit, noch
das Vorhandensein des Fahrzeugs. Der ADAC rät den Kaufpreis erst
dann zu zahlen, wenn die Papiere und der Schlüssel ausgehändigt
sind.

- Unzuverlässig sind Zulassungsbescheinigungen oder amtliche
Dokumente per Mail. Sie können leicht digital gefälscht werden.

- Keinesfalls sollten Informationen zum Versicherungsverhältnis
herausgegeben werden. Auf Fotos, die ins Internet gestellt
werden, sollte das Kfz-Kennzeichen unkenntlich gemacht werden.

- Vorsicht beim Versand einer Kaufvertragsbestätigung per E-Mail.
Diese hat im Zweifelsfall Bestand vor Gericht. Daher sollte mit
Antworten auf unaufgeforderte E-Mails potenzieller Interessenten
sehr achtsam umgegangen werden. Es wird empfohlen, in den
E-Mails den vollständigen Sachverhalt und den Grund für die
E-Mail zu schildern und den gesamten E-Mail-Verkehr zwischen
Verkäufer und dem Interessenten aufzubewahren.

- Misstrauen ist immer angesagt, wenn ein Verkäufer nur per E-Mail
erreichbar ist und er keine Telefonnummer angegeben hat.

- Mit so genannten "Phishing-Mails" versuchen Betrüger an
vertrauliche Daten des Verkäufers zu kommen. Sie fälschen die




Mails, indem sie sich als vertrauenswürdige Person ausgeben. Um
sich zu schützen, ist die Weitergabe von Daten und Passwörtern
folglich tabu.

Diese und weitere Tipps sind unter www.adac.de nachzulesen.



Pressekontakt:
ADAC Öffentlichkeitsarbeit
Externe Unternehmenskommunikation
Katrin Müllenbach-Schlimme
Tel.: +49 (0) 89/7676 2956
E-Mail: katrin.muellenbach-schlimme(at)adac.de


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Datum: 10.02.2011 - 11:01 Uhr
Sprache: Deutsch
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Auto & Verkehr



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