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Carbon auf dem Vormarsch

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Rennräder ohne Carbonrahmen sind fast schon altes Eisen. Nun setzt die schwarze Faser zum Sprung in Richtung Mountain- und Trekkingbike an, erklärt der pressedienst-fahrrad.

(firmenpresse) - Die ersten Rennradrahmen aus Kohlefasern gab es schon vor mehr als 20 Jahren. Damals noch absolute Exoten, konnten sie die Vorteile des Materials noch nicht wirklich ausspielen; erst Mitte der 90er setzten sich die schwarzen, leichten Räder im Profiradsport durch. Noch einmal zehn Jahre später ist Carbon vom Rennrad nicht mehr wegzudenken. Neben superleichten Rahmen wie dem des Felt F 1 (www.felt.de), die deutlich weniger als ein Kilo wiegen, basieren auch immer mehr Mittelklassemodelle auf den Fasern – schwerer, aber voll im Trend und dank weitgehend nach Fernost ausgelagerter Fertigung relativ erschwinglich. Mehr als 1.700 Euro muss ein Einsteiger-Carbonrennrad nicht mehr kosten.

Teile aus dem „schwarzen Gold“
Selbst Fahrer, die unbeirrt auf Alu- oder Stahlrahmen setzen, verfallen der Anziehungskraft des „schwarzen Goldes“. So ziemlich alles, was an Zubehörteilen aus Metall besteht, ist inzwischen in zahlreichen Kohlefaservarianten erhältlich. Das spart Gewicht und sieht gut aus, hat allerdings seinen Preis: Ein Carbon-Rennlenker wie der „Road Race Carbon“ von Humpert (www.humpert.com) kostet rund 300 Euro; für den wunderschönen und mit 24 Gramm superleichten „Pase“-Flaschenhalter von Elite (www.elite-it.com) werden je nach Ausführung ab 69 Euro fällig. Komponenten wie Kurbelsätze und Bremsgriffe bestehen bei modernen Rennrädern ebenfalls aus Carbon – die superleichte Komponentengruppe „Red“ von Sram (www.sram.com) macht es vor.

Bei Mountainbikes werden Carbonrahmen schon seit längerem zur Gewichtsersparnis eingesetzt. Voll gefederte Maschinen wie das Hai Fidelity mit optimiertem vorderen Rahmendreieck wiegen unter zehn Kilo (www.haibike.de). Nun macht sich der Carbontrend so langsam auch im Reise- und Alltagsrad-Sektor bemerkbar. Vor Jahresfrist vorgestellte Prototypen sind serienreif und bieten geringes Gewicht und hohe Stabilität für Kurztouren und schnelle Feierabendrunden. Modelle wie das Staiger Ontario (ab 1.999 Euro) sind dabei mit einem Hauch von Exklusivität umgeben, den man im Trekking-Bereich eher selten findet (www.staiger-fahrrad.de). Ebenfalls etwas ganz Besonderes ist das erste E-Bike aus Carbon. Beim Flyer K (ab 4.490 Euro) des schweizerischen Anbieters Biketec (www.biketec.ch) soll der Zukunftswerkstoff vor allem das Gewicht senken. Der Supersportler unter den E-Bikes, mit Zulassung bis zu 45 km/h schnell, ist mit einem starken Mittelmotor ausgestattet; der Lithium-Ionen-Akku weist keinen Memory-Effekt mehr auf und kann ohne Sorge um die Haltbarkeit immer wieder aufgeladen werden.





Grenzen des Fasertrends
An einigen Stellen sind die metallischen Werkstoffe jedoch nach wie vor überlegen: bei Falträdern etwa, die beim ständigen Auseinander- und Zusammenklappen einiges an Schlägen und Kratzern wegstecken müssen, könnten die empfindlichen Carbon-Oberflächen bald an ihre Grenzen stoßen. Aluminium, Titan und Stahl sind also noch längst nicht abgemeldet.

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Datum: 23.08.2007 - 12:46 Uhr
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