(ots) - Auch sechs Monate nach der verheerenden Flut sind
Kinder in Pakistan auf Nahrungsmittelhilfen angewiesen. "Die
Katastrophe hat die bestehende Unterversorgung der ärmsten
Bevölkerungsschichten noch verschärft", betont Dietmar Roller,
Auslandsvorstand der Kindernothilfe. Mehr als 50 Tonnen
Hochprotein-Nahrung hat die Kindernothilfe in den vergangenen Monaten
deshalb einflogen. Damit kann sie mit ihren lokalen Partnern 8000
Mädchen und Jungen in insgesamt 85 Kinderzentren im Nordwesten und im
Süden des Landes versorgen.
"Ziel der Kindernothilfe ist es, die Nothilfe so bald wie möglich
in Projekte zu überführen, die der Armut langfristig entgegenwirken",
so Roller. Im Süden sind die Flutopfer bereits größtenteils in ihre
Dörfer zurückgekehrt. Der gemeinsame Wiederaufbau und die Stärkung
der rechtlosen Landbevölkerung gegenüber Großgrundbesitzern ist die
wichtigste Aufgabe in den kommenden Monaten.
Für den Übergang übernehmen die Kinderzentren eine elementare
Rolle im Alltag der Kinder, so Roller: "In den Zentren fördern und
begleiten wir die Mädchen und Jungen in dieser Ausnahmesituation. Mit
Spiel und Schule sowie mit psychischer Betreuung."
Für die Unterstützung der Flutopfer und den noch ausstehenden
Wiederaufbau hatte die Kindernothilfe 7,9 Millionen Euro Spenden
erhalten. Davon sind bislang drei Millionen Euro ausgegeben oder als
Hilfen zugesagt.
Interview-Angebot: In Pakistan stehen deutschsprachige
Ansprechpartner für Interviews bereit.
Weitere Infos: www.kindernothilfe.de
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