Die deutschen Mensen erhöhen ihre Tierschutzstandards: Inzwischen haben 50% aller Studentenwerke auf Eier aus alternativen Haltungsformen umgestellt.
(firmenpresse) - Im Supermarkt gibt es sie nicht mehr, und auch weite Teile der Lebensmittelindustrie verzichten bereits: Käfigeier gelten als Inbegriff der Tierquälerei. Insbesondere junge und gebildete Menschen lehnen Käfigware ab. Dies erkennen auch die Studentenwerke, die für ihre Mensen immer häufiger zu Eiern aus alternativen Haltungsformen greifen.
Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt begrüßt diese Entwicklung, zu der auch ihr Studentenprojekt "Initiative käfigfreie Mensa" beiträgt. Die Stiftung fördert studentisches Tierschutzengagement und berät Studierende, wie sie die Leitung ihrer Studentenwerke überzeugen können auf Eier aus Boden-, Freiland- oder Biohaltung umzusteigen. Wolfgang Schindler, Präsident der Stiftung, kommentiert: "Auch die alternativen Haltungsformen haben Mängel, aber immerhin wird den Tieren ein Leben in engen, strukturlosen Drahtgitterkäfigen erspart."
Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt setzt sich seit zehn Jahren gegen die industrialisierte Massentierhaltung ein. Mehr erfahren Sie auf http://albert-schweitzer-stiftung.de sowie auf www.kaefigfreie-mensa.de.
Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt wurde im Jahr 2000 von Rechtsanwalt Wolfgang Schindler als politisch und weltanschaulich ungebundene Tierschutzorganisation gegründet. Ihren Namen erhielt die Stiftung von Rhena Schweitzer, der Tochter Albert Schweitzers.
Die Aufgabe der Stiftung ist es, möglichst viel Leid zu lindern. Deshalb setzt sie sich vor allem für die sogenannten »Nutztiere« ein. Mit 60 Milliarden Tieren, die jedes Jahr unter meist unvorstellbaren Bedingungen kostenoptimiert gemästet und getötet werden, ist das Engagement für diese Tiere die wohl größte Tierschutz-Aufgabe, der man sich stellen kann.
Die Stiftung wirkt darauf hin, Haltungsbedingungen zu verbessern sowie die Überzüchtung (Qualzucht) der Tiere zurückzufahren. Außerdem stärkt die Stiftung die vegetarische und vegane Idee als konsequenteste Form des Tierschutzes.
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