(ots) - Laut Angaben des statistischen
Bundesamtes ist die Zahl der Studienanfänger im Fach Elektrotechnik
und Informationstechnik in diesem Jahr um 7,5 Prozent gestiegen. An
Universitäten stieg die Zahl um 8,7 Prozent an, Fachhochschulen um
6,7 Prozent. Zum ersten Mal seit dem Jahr 2000 ist der Zuwachs an
Studierenden in der Elektrotechnik deutlich größer als im
Maschinenbau (plus 2,9 Prozent) und in der Informatik (plus 2,0
Prozent). Bereits im letzten Jahr war die Zahl der Studienanfänger in
der Elektro- und Informationstechnik gestiegen. Der VDE führt den
positiven Trend unter anderem auf die aktuellen Entwicklungen im
Bereich Energie und Umwelt sowie in der Elektromobilität zurück, die
sich seit Monaten einer starken medialen Präsenz erfreuen. Ein
Wermutstropfen bleibt aus Sicht des VDE die anhaltend niedrige
Frauenquote von knapp über 10 Prozent Studienanfängerinnen.
Der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik
(VDE) ist mit 35.000 Mitgliedern (davon 1.300 Unternehmen, 8.000
Studierende, 4.000 Young Professionals) und 1.000 Mitarbeitern einer
der großen technisch-wissenschaftlichen Verbände Europas. Der VDE
vereint Wissenschaft, Normung und Produktprüfung unter einem Dach.
VDE-Tätigkeitsfelder sind der Technikwissenstransfer, die Forschungs-
und Nachwuchsförderung der Schlüsseltechnologien Elektrotechnik,
Elektronik und Informationstechnik und ihrer Anwendungen. Die
Sicherheit in der Elektrotechnik, die Erarbeitung anerkannter Regeln
der Technik als nationale und internationale Normen, Prüfung und
Zertifizierung von Geräten und Systemen sind weitere Schwerpunkte.
Das VDE-Zeichen, das 63 Prozent der Bundesbürger kennen, gilt als
Synonym für höchste Sicherheitsstandards. Die Technologiegebiete des
VDE: Informationstechnik, Energietechnik, Medizintechnik,
Mikroelektronik, Mikro- und Nanotechnik sowie Automation.
Pressekontakt:
Melanie Mora, Tel. 069 6308461, melanie.mora(at)vde.com